# Bundestag würdigt Veteraninnen und Veteranen

*Vereinbarte Debatte: Der Veteranentag – In Anerkennung, Respekt und Dankbarkeit für den Einsatz unserer Veteraninnen und Veteranen für Frieden und Freiheit*

**Datum:** 2026-06-12
**Sitzung:** 84

## Zusammenfassung

Worum geht es? Der Bundestag führte eine vereinbarte Debatte zum zweiten Nationalen Veteranentag am 15. Juni. Veteraninnen und Veteranen sind alle Menschen, die in der Bundeswehr gedient haben oder dienen. In Deutschland gibt es rund 10 Millionen davon. Der Tag soll ihren Dienst sichtbar machen und Dank und Respekt ausdrücken.

Die Positionen der Parteien: Im Grundton waren sich alle Fraktionen einig, dass Veteranen Anerkennung verdienen, besonders auch ihre Familien. SPD, CDU/CSU und Grüne betonten Sichtbarkeit, persönliche Begegnungen und die Belastungen von Auslandseinsätzen. Die AfD verlangte zusätzlich ein Verwundetenabzeichen und mehr Mittel gegen posttraumatische Belastungsstörungen. Die Linke warnte davor, militärischen Dienst zu verklären, und forderte statt Symbolik konkrete Hilfe wie Therapieplätze sowie Schutz für afghanische Ortskräfte.

Was passiert als Nächstes? Es handelte sich um eine Gedenk- und Aussprachedebatte ohne einen Gesetzesbeschluss. Der zentrale Festakt war in Berlin geplant, dazu zahlreiche Veranstaltungen im ganzen Land.

## Zentrale Argumente

- Anlass ist der zweite Nationale Veteranentag am 15. Juni.
- Deutschland hat rund 10 Millionen aktive und ehemalige Soldatinnen und Soldaten.
- Viele Veteranen tragen sichtbare oder unsichtbare Belastungen wie PTBS aus Einsätzen davon.
- Streitpunkt: symbolische Anerkennung versus konkrete Versorgung und Hilfe.
- Es ist eine Gedenkdebatte ohne Gesetzesbeschluss.

## Positionen der Fraktionen

- **AfD:** Veteranen verdienen sichtbare Anerkennung. Die AfD fordert ein Verwundetenabzeichen, mehr Truppenpsychologen und mehr Mittel gegen PTBS und kritisiert deren bisherige Ablehnung durch andere Fraktionen.
- **SPD:** Der Veteranentag sei ein überfälliges Zeichen der Wertschätzung; Anerkennung dürfe nicht bei Worten bleiben. Auch Familien tragen die Belastungen der Einsätze mit.
- **Linke:** Respekt ja, aber keine Heroisierung des Krieges. Statt Symbolpolitik brauche es konkrete Hilfe wie Traumatherapie, faire Verfahren bei Einsatzschäden und Schutz für Ortskräfte.
- **Grüne:** Die Bereitschaft, das eigene Leben zu riskieren, verdiene Sichtbarkeit und Dank. Meinungsstreit über Wehrhaftigkeit dürfe nicht auf dem Rücken der Soldaten ausgetragen werden.
- **CDU/CSU:** Der Dienst dürfe nicht als selbstverständlich gelten. Veteranen gehören in die Mitte der Gesellschaft; nötig seien Sichtbarkeit, gute Betreuung und Unterstützung bei Einsatzfolgen.

## Redebeiträge

- **Claudia Moll** (SPD): Keine Zusammenfassung verfügbar.
- **Hannes Gnauck** (AfD): Keine Zusammenfassung verfügbar.
- **Vivian Tauschwitz** (CDU/CSU): Keine Zusammenfassung verfügbar.
- **Robin Wagener** (Grüne): Keine Zusammenfassung verfügbar.
- **Donata Vogtschmidt** (Linke): Keine Zusammenfassung verfügbar.
- **Esra Limbacher** (SPD): Keine Zusammenfassung verfügbar.
- **Jan Ralf Nolte** (AfD): Keine Zusammenfassung verfügbar.
- **Ralph Edelhäußer** (CDU/CSU): Keine Zusammenfassung verfügbar.
