# Linke will Achtstundentag und kürzere Arbeitszeit

*Beratung des Antrags der Abgeordneten Martin Hess, Dr. Bernd Baumann, Dr. Gottfried Curio, weiterer Abgeordneter und der Fraktion der AfD Ausreisegewahrsam und Abschiebehaft für ausreisepflichtige Personen, insbesondere für Straftäter und Gefährder, wirksam umsetzen*

**Datum:** 2025-06-04
**Sitzung:** 9
**Tagesordnungspunkt:** 4

## Zusammenfassung

Die Linksfraktion brachte einen Antrag ein, mit dem der Achtstundentag erhalten und die wöchentliche Höchstarbeitszeit von 48 auf 40 Stunden abgesenkt werden soll. Sie begründete dies mit hoher Belastung, gesundheitlichen Folgen und fehlender Zeit für Familie und Erholung.

Die CDU/CSU verteidigte das Arbeitszeitgesetz als Arbeitsschutz, will aber von der täglichen auf eine wöchentliche Höchstarbeitszeit umstellen, um mehr Flexibilität zu ermöglichen. Sie betonte, das bedeute keine längere Gesamtarbeitszeit und keinen Zwang, und verwies auf einen geplanten Sozialpartnerdialog. Die AfD lehnte den Antrag ab und warnte vor Schaden für Wirtschaft und Wettbewerbsfähigkeit; sie forderte mehr Flexibilität durch Vertragsfreiheit statt starrer Verkürzung.

Die SPD zeigte sich offen für den Anstoß: Die meisten Beschäftigten wollten nicht mehr arbeiten, längere Arbeitszeiten erhöhten nicht automatisch die Produktivität. Wichtig seien kein Zwang zu längeren Arbeitszeiten, gleiche Bezahlung und eine elektronische Arbeitszeiterfassung. Die Grünen kritisierten die Debatte über mehr Arbeit als realitätsfern, verwiesen auf viele Überstunden und unbezahlte Mehrarbeit und forderten mehr Vereinbarkeit, besonders mit Blick auf Frauen und Sorgearbeit.

Der Antrag wurde im Plenum debattiert; die parlamentarische Beratung dazu hat im Ausschuss für Arbeit und Soziales bereits begonnen.

## Zentrale Argumente

- Die Linke verweist auf hohe Belastung, Gesundheitsfolgen und fehlende Zeit für Familie.
- CDU/CSU und AfD setzen auf mehr Flexibilität statt fester Verkürzung.
- Die SPD betont, längere Arbeitszeiten steigerten nicht automatisch die Produktivität.
- Streitpunkt ist die geplante Umstellung von täglicher auf wöchentliche Höchstarbeitszeit.
- Grüne und SPD verweisen auf viele Überstunden und unbezahlte Mehrarbeit.

## Positionen der Fraktionen

- **AfD:** Eine starre Arbeitszeitverkürzung schade der Wirtschaft; gebraucht werde echte Flexibilität durch Vertragsfreiheit und weniger Bürokratie.
- **SPD:** Die meisten wollten nicht mehr arbeiten; entscheidend seien Selbstbestimmung, kein Zwang, gleiche Bezahlung und elektronische Zeiterfassung.
- **Linke:** Der Achtstundentag müsse erhalten und die wöchentliche Höchstarbeitszeit von 48 auf 40 Stunden gesenkt werden, um Beschäftigte zu entlasten.
- **Grüne:** Die Debatte über mehr Arbeit sei realitätsfern; nötig seien mehr Vereinbarkeit und Selbstbestimmung, besonders für Frauen und Sorgearbeit.
- **CDU/CSU:** Das Arbeitszeitgesetz bleibe Arbeitsschutz, solle aber flexibler werden durch eine wöchentliche statt täglicher Höchstarbeitszeit, ohne Zwang.

## Redebeiträge

- **Martin Hess** (AfD): Keine Zusammenfassung verfügbar.
- **Marc Henrichmann** (CDU/CSU): Keine Zusammenfassung verfügbar.
- **Filiz Polat** (Grüne): Keine Zusammenfassung verfügbar.
- **Helge Lindh** (SPD): Keine Zusammenfassung verfügbar.
- **Ferat Koçak** (Linke): Keine Zusammenfassung verfügbar.
- **Christina Stumpp** (CDU/CSU): Keine Zusammenfassung verfügbar.
- **Christian Wirth** (AfD): Keine Zusammenfassung verfügbar.
- **Heiko Hain** (CDU/CSU): Keine Zusammenfassung verfügbar.
