Streit über zehn Jahre Wir schaffen das
Erste Beratung des von der Bundesregierung eingebrachten Entwurfs eines Gesetzes zur Anpassung des Batterierechts an die Verordnung (EU) 2023/1542 (Batterierecht-EU-Anpassungsgesetz – Batt-EU-AnpG)
In einer von der AfD verlangten Aktuellen Stunde stritten die über die Bilanz von zehn Jahren Flüchtlingspolitik seit Angela Merkels Satz "Wir schaffen das" von 2015. Die AfD zeichnete ein durchweg negatives Bild von Migration und Kriminalität, während SPD, Grüne und Linke vor allem Integrationserfolge betonten. Die Union zog eine geteilte Bilanz und forderte zugleich eine strengere Begrenzung illegaler Migration.
Zusammenfassung
Anlass war eine auf Verlangen der AfD zum zehnten Jahrestag des Satzes "Wir schaffen das" von Angela Merkel im Sommer 2015, als viele Geflüchtete nach Deutschland kamen. Die AfD bewertete die Migration seit 2015 als durchweg negativ. Sie sprach von hohen Kosten, von Kriminalität und Unsicherheit und warf den anderen Parteien Realitätsverweigerung vor. Die Union (CDU/CSU) zog eine geteilte Bilanz: Das Engagement von Kommunen und Ehrenamtlichen sei beeindruckend gewesen, vieles sei aber nicht gelungen. Sie betonte, dass illegale Migration künftig wirksam begrenzt werden müsse, mit Recht und Gesetz, Grenzkontrollen und mehr Rückführungen. SPD, Grüne und Linke hoben Integrationserfolge hervor: Rund zwei Drittel der 2015 Geflohenen seien heute in Arbeit, zahlten Steuern und stützten die Sozialsysteme; viele seien eingebürgert. Sie warfen der AfD Hetze und Verzerrung der Fakten vor; die SPD brachte zudem ein mögliches AfD-Verbotsverfahren ins Spiel. Die Linke betonte, 2015 sei geltendes Recht angewandt worden und es habe keinen Rechtsbruch gegeben. Eine Aktuelle Stunde ist eine reine Aussprache zu einem aktuellen Thema. Es wurde nicht über einen abgestimmt; am Ende stand keine Beschlussfassung.
Zentrale Argumente
KI-generiert- •Rund zwei Drittel der 2015 Geflohenen sind heute in Arbeit (Argument von SPD, Grünen, Linken).
- •Die AfD verbindet Migration vor allem mit Kosten, Kriminalität und Unsicherheit.
- •Die Union sieht Erfolge und Versäumnisse zugleich und will illegale Migration begrenzen.
- •Streit darüber, ob 2015 Recht gebrochen wurde oder geltendes Recht angewandt wurde.
- •Eine Aktuelle Stunde ist eine Aussprache ohne Abstimmung oder Beschluss.
Positionen
KI-generiertBewertete die Migration seit 2015 als Ursache von hohen Kosten, Kriminalität und Unsicherheit und warf den anderen Parteien Versagen und Realitätsverweigerung vor.
Hob hervor, dass viele Geflüchtete arbeiten und die Sozialsysteme stützen, kritisierte die AfD scharf und brachte ein AfD-Verbotsverfahren ins Gespräch.
Verwies auf Integrationserfolge und gelebte Solidarität 2015 und betonte, es habe damals keinen Rechtsbruch, sondern Anwendung geltenden Rechts gegeben.
Betonte Integrationserfolge und den wirtschaftlichen Beitrag Geflüchteter und warf der AfD Hass und Faktenverdrehung vor.
Zog eine geteilte Bilanz, dankte Kommunen und Ehrenamtlichen und forderte zugleich eine konsequente Begrenzung illegaler Migration mit Recht und Gesetz.
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