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Dienstag, 4. August 2026 · 21. Legislaturperiode

Themen›Innenpolitik

Innenpolitik

332 Debatten · 3 Abstimmungen · 25. März 2025 bis 12. Juni 2026

Aktivität der letzten zwölf Monate

2025-09Debatten pro Monat2026-08
Debatten und Abstimmungen pro Monat
MonatDebattenAbstimmungen
2025-09330
2025-10380
2025-11340
2025-12281
2026-01150
2026-02161
2026-03340
2026-04160
2026-05230
2026-06111
2026-0700
2026-0800

Zeitleiste

Kultur
25. März 2026

Befragung der Bundesregierung

In einer von der Linken verlangten Aktuellen Stunde ging es um den Vorwurf, Kulturstaatsminister Wolfram Weimer schraenke die Kunst- und Meinungsfreiheit ein. Konkret hatte er drei Buchhandlungen nachtraeglich von der Liste fuer den Deutschen Buchhandlungspreis gestrichen, gestuetzt auf Hinweise des Verfassungsschutzes. Linke, Gruene und SPD warfen ihm intransparentes, autoritaeres Handeln vor, waehrend CDU/CSU und AfD die Entscheidung verteidigten, kein Steuergeld fuer mutmasslichen Extremismus auszugeben.

AfDCDU/CSUFraktionslosGrüneLinkeSPD
InnenpolitikAktuelle Stunde
25. März 2026

Aktuelle Stunde auf Verlangen der Fraktionen CDU/CSU und SPD Jegliche Gewalt gegen Frauen und Mädchen bekämpfen – Staatliche Aufgabe und gesellschaftliche Verantwortung

In einer Aktuellen Stunde diskutierte der Bundestag, wie Gewalt gegen Frauen und Maedchen bekaempft werden kann, ausgeloest unter anderem durch einen prominenten Fall digitaler Gewalt mit KI-Deepfakes. Einig waren sich die demokratischen Fraktionen, dass mehr Schutz noetig ist; ein angekuendigtes Gesetz gegen digitale Gewalt soll bald kommen. Streit gab es vor allem ueber die geplante Speicherung von IP-Adressen und ueber die Aeusserungen der AfD, die das Thema mit Migration verknuepfte.

AfDCDU/CSUGrüneLinkeSPD
InnenpolitikFragestunde
25. März 2026

Fragestunde

In der Fragestunde konnten Abgeordnete der Bundesregierung muendliche Fragen zu aktuellen Themen stellen. Es handelt sich um einen festen, regelmaessigen Tagesordnungspunkt ohne Debatte oder Abstimmung. Inhaltliche Redebeitraege liegen fuer diesen Punkt nicht vor.

Justiz1. Lesung
25. März 2026

Gesetzes zur Neuordnung aufsichtsrechtlicher Verfahren und zur Änderung weiterer Vorschriften im Bereich der rechtsberatenden Berufe

Der Bundestag beriet erstmals einen Gesetzentwurf der Bundesregierung, der das Berufsrecht der rechtsberatenden Berufe wie Anwaelte, Steuerberater und Notare vereinheitlichen und vereinfachen soll. Geplant sind unter anderem klarere Aufsichtsverfahren, weniger Buerokratie, eine elektronische Vorsorgevollmacht und besserer Schutz vor unserioesem Inkasso. Streit gab es vor allem darum, ob das umfangreiche Paket weit genug geht, besonders beim Schutz von Verbrauchern vor ueberhoehten Inkassokosten.

AfDCDU/CSUGrüneLinkeSPD
Innenpolitik1. Lesung
25. März 2026

Gesetzes zur Ausweitung der notariellen Online-Verfahren im Gesellschafts- und Registerrecht, zur Digitalisierung des Führungszeugnisses und zur Verlängerung der Antragsfrist für Anträge von Soldatinnen und Soldaten auf Entschädigung wegen dienstrechtlicher Benachteiligung

Die AfD forderte, die Einbürgerung erst wieder nach acht statt nach fünf Jahren zu ermöglichen und das Staatsangehörigkeitsrecht zu verschärfen. Alle anderen Fraktionen lehnten den Antrag ab und warfen der AfD vor, Migranten auszugrenzen. Strittig war, ob die Reformen der Vorgängerregierung zurückgenommen werden sollten.

AfDCDU/CSUGrüneLinkeSPD
UmweltAntrag
20. März 2026

Antrags der Abgeordneten Dr. Jan-Niclas Gesenhues, Dr. Julia Verlinden, Steffi Lemke, weiterer Abgeordneter und der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Natur, Klima und Zivilgesellschaft schützen – Einschränkungen verhindern

Die Grünen warnen mit ihrem Antrag davor, dass die Bundesregierung die Klage- und Beteiligungsrechte von Umwelt- und Naturschutzverbänden einschränken will. CDU/CSU und AfD halten dagegen, dass solche Klagen Projekte oft jahrelang blockieren und beschleunigt werden müssen. Die SPD will Verfahren straffen, das Verbandsklagerecht aber erhalten.

AfDCDU/CSUGrüneLinkeSPD
InnenpolitikAktuelle Stunde
20. März 2026

Aktuelle Stunde auf Verlangen der Fraktion Die Linke Kunst-, Kultur- und Meinungsfreiheit verteidigen – Einschränkungen durch den Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien beenden

In der Befragung der Bundesregierung beantwortete Bundeskanzler Merz Fragen der Fraktionen zu vielen aktuellen Themen, etwa Verteidigungsausgaben, hohen Energiepreisen, Gewalt gegen Frauen, Migration und dem Krieg im Nahen Osten. Die Oppositionsfraktionen kritisierten unter anderem moegliche Steuererhoehungen und die Klimapolitik, waehrend der Kanzler auf laufende Gesetzesvorhaben und internationale Bemuehungen verwies. Hauptkonfliktlinien waren soziale Belastungen der Buerger, IP-Adressen-Speicherung und der Umgang mit fossiler Energie.

AfDCDU/CSUGrüneLinkeSPD
Innenpolitik
20. März 2026

Einspruch gegen eine Ordnungsmaßnahme gemäß § 39 der Geschäftsordnung

Es handelt sich um einen formalen Tagesordnungspunkt: Ein Abgeordneter legt nach Paragraf 39 der Geschaeftsordnung Einspruch gegen eine gegen ihn verhaengte Ordnungsmassnahme ein. Eine inhaltliche Sachdebatte mit Reden fand hierzu nicht statt.

InnenpolitikAntrag
20. März 2026

Antrags der Abgeordneten Dr. Alexander Wolf, Stefan Keuter, Rocco Kever, weiterer Abgeordneter und der Fraktion der AfD Für eine Revision der Genfer Flüchtlingskonvention – Kriegsflüchtlinge prioritär in benachbarten Regionen schützen

Die AfD fordert mit ihrem Antrag eine Revision der Genfer Fluechtlingskonvention, damit Kriegsfluechtlinge vorrangig in ihren Heimatregionen oder Nachbarlaendern geschuetzt werden. Alle anderen Fraktionen lehnen den Antrag entschieden ab und verteidigen die Konvention als zentrales Schutzversprechen, das aus den Lehren des Zweiten Weltkriegs entstand.

AfDCDU/CSUGrüneLinkeSPD
VerteidigungAntrag
19. März 2026

Antrags der Abgeordneten Leon Eckert, Dr. Konstantin von Notz, Dr. Irene Mihalic, weiterer Abgeordneter und der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Die Zeitenwende in der Zivilen Verteidigung umsetzen

Die Gruenen fordern mit einem Antrag, die zivile Verteidigung und den Bevoelkerungsschutz endlich umzusetzen und werfen Innenminister Dobrindt Untaetigkeit vor. Die Koalition aus CDU/CSU und SPD verweist auf neue Gesetze und stark erhoehte Mittel fuer THW und Bevoelkerungsschutz. Streit gab es darum, ob genug getan wird und wer fuer fruehere Versaeumnisse verantwortlich ist.

AfDCDU/CSUGrüneLinkeSPD
Innenpolitik1. Lesung
19. März 2026

Gesetzes zur Aufhebung des Polizeibeauftragtengesetzes

Die AfD will mit einem Gesetzentwurf das Amt des Polizeibeauftragten des Bundes wieder abschaffen. SPD, Gruene und Linke verteidigen das Amt als unabhaengige Kontrolle und Stuetze fuer eine gute Fehlerkultur. Die Union teilt zwar die Kritik am Amt, lehnt den AfD-Vorstoss aber ab und verweist auf den Koalitionsvertrag.

AfDCDU/CSUGrüneLinkeSPD
KulturAntrag
19. März 2026

Antrags der Fraktionen der CDU/CSU und SPD 18. März – Tag der Demokratiegeschichte – Orte der Freiheit und Demokratie in Deutschland weiter stärken

CDU/CSU und SPD wollen mit einem gemeinsamen Antrag den 18. März dauerhaft als Tag der Demokratiegeschichte etablieren und Orte der Freiheit und Demokratie stärken. Der Tag erinnert an wichtige Daten wie die Märzrevolution 1848 und die erste freie Volkskammerwahl 1990. Streit gab es vor allem mit der AfD über die Auswahl der Erinnerungsorte und die Rolle des Staates.

AfDCDU/CSUGrüneLinkeSPD
InnenpolitikAntrag
19. März 2026

Antrags der Abgeordneten Ferat Koçak, Clara Bünger, Doris Achelwilm, weiterer Abgeordneter und der Fraktion Die Linke Institutionellen Rassismus bekämpfen – Handlungsempfehlungen der Studie „Institutionen und Rassismus“ umsetzen

Der Bundestag beriet einen Antrag der Linken, der die Handlungsempfehlungen der staatlichen Studie „Institutionen und Rassismus“ (InRa) umsetzen will. Die Studie untersuchte Diskriminierung bei Bundespolizei, Zoll, BAMF und Arbeitsagentur. Streit gab es vor allem darum, ob es in Behörden einen strukturellen Rassismus gibt oder nur Einzelfälle.

AfDCDU/CSUGrüneLinkeSPD
InnenpolitikAntrag
19. März 2026

. Beratung des Antrags der Abgeordneten Kerstin Przygodda, Martin Reichardt, Sebastian Maack, weiterer Abgeordneter und der Fraktion der AfD Frauen schützen – Im Namen der Familienehre versuchte und vollendete Morddelikte statistisch erfassen

Die AfD fordert in einem Antrag, sogenannte Ehrenmorde in der Kriminalstatistik gesondert zu erfassen. Alle anderen Fraktionen lehnen den Antrag ab: Sie werfen der AfD vor, Gewalt gegen Frauen zu instrumentalisieren, und verweisen auf bereits beschlossene Schutzmassnahmen. Die Debatte verlaeuft sehr scharf.

AfDCDU/CSUGrüneLinkeSPD
FinanzenAntrag
19. März 2026

Antrags der Abgeordneten Carolin Bachmann, Marc Bernhard, Sebastian Münzenmaier, weiterer Abgeordneter und der Fraktion der AfD Einsetzung einer Enquete-Kommission „Evaluation der Finanzlage der Kommunen und Lehren für die Zukunft ziehen“

Die AfD forderte mit einem Antrag eine Enquete-Kommission, die bis 2028 die schwierige Finanzlage der Staedte und Gemeinden untersuchen soll. Alle anderen Fraktionen lehnten dies ab: Sie sehen die Probleme als bekannt an und fordern schnelles Handeln statt einer langen Untersuchung. Streit gab es vor allem ueber die richtigen Loesungen und ueber Widersprueche in der AfD-Politik.

AfDCDU/CSUGrüneLinkeSPD
InnenpolitikFragestunde
18. März 2026

Fragestunde

Die Fragestunde ist ein regelmaessiger Tagesordnungspunkt, in dem Abgeordnete der Bundesregierung schriftlich eingereichte Fragen stellen und muendliche Nachfragen stellen koennen. Zu diesem Punkt liegen keine Redebeitraege als Text vor.

VerkehrAntrag
6. März 2026

Antrags der Abgeordneten Stephan Brandner, Markus Frohnmaier, Lars Haise, weiterer Abgeordneter und der Fraktion der AfD Einsetzung des 1. Untersuchungsausschusses der 21. Wahlperiode („Stuttgart 21“)

Die AfD beantragte einen Untersuchungsausschuss zum teuren Bahnprojekt Stuttgart 21. Sie wirft Bahn und Politik jahrelanges Versagen und Kostenexplosion vor. Die anderen Fraktionen kritisierten Probleme des Projekts, lehnten den Antrag aber als ungeeignet ab.

AfDCDU/CSUGrüneLinkeSPD
FinanzenAntrag
6. März 2026

a) Beratung des Antrags der Abgeordneten Karoline Otte, Marlene Schönberger, Dr. Alaa Alhamwi, weiterer Abgeordneter und der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Starke Kommunen, starke Demokratie – Für mehr Zusammenhalt vor Ort b) Beratung des Antrags der Abgeordneten Sahra Mirow, Sascha Wagner, Luigi Pantisano, weiterer Abgeordneter und der Fraktion Die Linke Gutes Leben für alle – Handlungsfähigkeit der Kommunen wiederherstellen

Grüne und Linke forderten mit zwei Antraegen mehr Geld und Hilfe fuer die finanziell stark belasteten Staedte und Gemeinden. Die Koalition lehnte beide Antraege ab und verwies auf eigene Milliardenhilfen und geplante Reformen. Die Debatte war scharf, vor allem zwischen den Fraktionen und der AfD.

AfDCDU/CSUGrüneLinkeSPD
InnenpolitikAntrag
5. März 2026

Antrags der Abgeordneten Sascha Lensing, Dr. Gottfried Curio, Dr. Christian Wirth, weiterer Abgeordneter und der Fraktion der AfD Offensive gegen Organisierte Kriminalität – Staat stärken, Strukturen zerschlagen

Die AfD fordert in einem Antrag ein härteres Vorgehen gegen Organisierte Kriminalität, vor allem durch bessere Nutzung bestehender Mittel. CDU/CSU, SPD, Grüne und Linke kritisieren den Antrag und verweisen auf den neuen Aktionsplan der Regierung. Über den Antrag wurde nicht abgestimmt.

AfDCDU/CSUGrüneLinkeSPD
DigitalisierungAktuelle Stunde
5. März 2026

Aktuelle Stunde auf Verlangen der Fraktion der AfD Gefährdungen der digitalen Teilhabe entgegentreten – Einschränkungen des digitalen Raums, EUDI-Wallet und Social-Media-Verbote verhindern

In einer von der AfD verlangten Aktuellen Stunde ging es um den Schutz im Internet. Die AfD warnte vor Zensur, einer Klarnamenpflicht, einem Social-Media-Verbot für Jugendliche und der digitalen EU-Brieftasche (EUDI-Wallet). Die anderen Fraktionen und die Bundesregierung verteidigten einen besseren Kinder- und Jugendschutz im Netz. Eine Aktuelle Stunde ist eine Aussprache ohne Abstimmung.

AfDCDU/CSUGrüneLinkeSPD
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