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Der Bundestag debattierte ueber mehrere Antraege von Gruenen und Linken zum Heizen und zu den Heizkosten. Im Kern ging es um das geplante neue Gebaeudemodernisierungsgesetz der schwarz-roten Koalition, das die 65-Prozent-Vorgabe fuer erneuerbares Heizen abschaffen will. Hauptstreitpunkt war, ob neue Gas- und Oelheizungen die Menschen, vor allem Mieterinnen und Mieter, langfristig in eine Kostenfalle fuehren.
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Die AfD forderte in einem Antrag, den europaeischen CO2-Emissionshandel und den CO2-Grenzausgleich (CBAM) komplett abzuschaffen, um die Wirtschaft zu entlasten. Alle anderen Fraktionen lehnten das ab und verteidigten den Emissionshandel als marktwirtschaftliches Klimaschutzinstrument. Streitpunkt war, ob die CO2-Bepreisung der Industrie schadet oder sie und Arbeitsplaetze sichert.
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Der Bundestag beschloss in zweiter und dritter Lesung ein Gesetz, das EU-Regeln zum Ökodesign in Deutschland umsetzt. Es regelt vor allem, wer für Vorgaben zu Reparierbarkeit und Energiekennzeichnung von Produkten zuständig ist. CDU/CSU, SPD und Linke unterstützten das Ziel langlebiger Produkte, die AfD lehnte es als Bürokratie ab, die Grünen kritisierten die handwerkliche Umsetzung.
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Der Bundestag hat beschlossen, die Luftverkehrsteuer wieder zu senken und damit die Erhoehung von 2024 zurueckzunehmen. SPD und CDU/CSU sehen darin einen wichtigen Schritt fuer die Wettbewerbsfaehigkeit des Luftverkehrsstandorts Deutschland. Die AfD will die Steuer ganz abschaffen, Gruene und Linke kritisieren die Senkung aus Klima-, Sozial- und Haushaltsgruenden.
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An oeffentlichen Ladesaeulen fuer E-Autos sollen Preise kuenftig klar und vergleichbar angezeigt werden. Verstoesse koennen mit Bussgeldern bis zu 100.000 Euro bestraft werden. Das Gesetz setzt eine EU-Vorgabe um; die AfD haelt es fuer ueberfluessige Buerokratie.
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Der Bundestag hat eine Reihe von Gesetzentwuerfen und Antraegen aufgerufen und ohne Aussprache zur weiteren Beratung an die Fachausschuesse ueberwiesen. Es ging unter anderem um das Deutsch-Franzoesische Abitur, um Ehrenamt und Katastrophenschutz, um Verbraucherschutz beim Reisen, um Landwirtschaft sowie um den Schutz von Mieterinnen und Mietern. Eine inhaltliche Debatte mit Reden fand zu diesem Tagesordnungspunkt nicht statt.
In einer von der AfD beantragten Aktuellen Stunde ging es darum, dass Klimaforscher das extreme Erwärmungsszenario RCP 8.5 als unplausibel eingestuft und gestrichen haben. Die AfD wertete dies als Beleg, dass die Klimapolitik auf Panikmache beruhe, und forderte deren Abkehr. Alle anderen Fraktionen widersprachen: Der Wegfall sei ein Erfolg wirksamer Klimapolitik und keine Entwarnung.
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Der Bundestag beriet erstmals einen Gesetzentwurf der Bundesregierung, der eine EU-Richtlinie umsetzt und ein "Recht auf Reparatur" einführt. Hersteller müssen Geräte wie Waschmaschinen oder Smartphones künftig auch nach der Gewährleistung zu angemessenen Preisen reparieren. Die meisten Fraktionen begrüßten das Ziel, stritten aber über Bürokratie, Ersatzteilpreise und einen möglichen Reparaturbonus.
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In einer Aktuellen Stunde der Grünen ging es um die Energiepolitik der schwarz-roten Regierung nach einem Jahr. Streitpunkte waren vor allem das geplante neue Heizungsgesetz, der Ausbau erneuerbarer Energien und der Bau neuer Gaskraftwerke. Die Fraktionen lagen weit auseinander.
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Die AfD brachte einen Gesetzentwurf zur Abschaffung des Windenergieflaechenbedarfsgesetzes und einen Antrag fuer ein bundesweites Windkraft-Moratorium ein. Alle anderen Fraktionen lehnten dies scharf ab und verteidigten den Windkraft-Ausbau als wichtig fuer eine bezahlbare und unabhaengige Energieversorgung.
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Der Bundestag beriet einen Antrag von CDU/CSU und SPD zum Tag der Staedtebaufoerderung 2026, der das Foerderprogramm wuerdigt und ausbauen will. Strittig war vor allem, ob das Geld bei finanzschwachen Kommunen ankommt und ob es nicht besser direkt verteilt werden sollte.
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Die Bundesregierung will die 2024 erhoehte Luftverkehrsteuer ab Juli 2026 wieder auf das alte Niveau senken, um den Luftverkehrsstandort Deutschland zu staerken. SPD und Union verteidigen das als Schutz von Arbeitsplaetzen und Wettbewerbsfaehigkeit. Gruene und Linke kritisieren die Senkung als klimaschaedlich und teuer, der AfD geht sie nicht weit genug.
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Gruene und Linke fordern in zwei Antraegen, das Trinkwasser und Lebensmittel besser vor sogenannten Ewigkeitschemikalien (PFAS) zu schuetzen. Diese Stoffe bauen sich kaum ab und gelten teilweise als gesundheitsschaedlich. Union und AfD lehnen pauschale Verbote ab und setzen auf das laufende EU-Verfahren; SPD unterstuetzt das Anliegen, will aber differenziert vorgehen.
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Der Bundestag beriet in einem gebuendelten Punkt eine Vielzahl sehr unterschiedlicher Antraege und Gesetzentwuerfe von AfD, Gruenen und Linke. Die Themen reichten von Autobahnbau und Freiwilligendiensten ueber Syrien-Hilfen und Weiterbildung bis zu Atompolitik und einem Medienauskunftsgesetz. Es handelte sich um eine Sammelueberweisung ohne ausfuehrliche Einzelaussprache.
Die AfD wollte mit zwei Antraegen den Rueckbau der Gasnetze stoppen und die Strompreise fuer Unternehmen senken. Alle anderen Fraktionen lehnten den Stopp des Gasnetz-Umbaus ab und warfen der AfD vor, Aengste zu schueren statt Loesungen zu bieten.
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Die Linke fordert die Rückkehr des 9-Euro-Tickets, die Grünen wollen mehr Geld für Kommunen, Bahnhöfe und Elektrobusse im Nahverkehr. Streitpunkt waren die hohen Kosten und die Frage, ob günstige Tickets oder ein besserer Ausbau wichtiger sind. Union, SPD und AfD lehnten das 9-Euro-Ticket ab.
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Die Bundesregierung will mit einem Gesetz die neue EU-Verpackungsverordnung in deutsches Recht umsetzen, um Recycling und Kreislaufwirtschaft zu stärken. Strittig waren vor allem mehr Bürokratie für Betriebe und die gestrichene Förderung von Mehrwegverpackungen. Es war die erste Beratung; das Gesetz geht weiter in die Ausschüsse.
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Der Bundestag beschloss in zweiter und dritter Lesung die Weiterentwicklung der Treibhausgasminderungs-Quote fuer den Verkehr. Sie verpflichtet die Kraftstoffbranche, den CO2-Ausstoss zu senken, etwa durch Strom, Wasserstoff oder Biokraftstoffe. Strittig waren vor allem moegliche hoehere Spritpreise und der staerkere Einsatz von Biokraftstoffen.
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Der Bundestag beriet erstmals einen Gesetzentwurf der Regierung, der EU-Vorgaben zum Gas- und Wasserstoffmarkt umsetzt. Er regelt unter anderem, wie Gasnetze kuenftig geordnet stillgelegt werden koennen und wie der Wasserstoffmarkt aufgebaut wird. Strittig waren vor allem der Sinn von Wasserstoff und die Sorge vor steigenden Gasnetzkosten.
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Anlässlich des 40. Jahrestags der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl beriet der Bundestag einen Antrag der Grünen zu Atomkraft und ihren Folgen. Grüne, SPD und Linke verteidigten den deutschen Atomausstieg als Sicherheitsgewinn, wahrend CDU/CSU und AfD der Kernenergie offener gegenüberstehen und dem Antrag eine einseitige Ausrichtung vorwarfen.
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