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Samstag, 19. September 2026 · 21. Legislaturperiode

Themen›Justiz

Justiz

205 Debatten · 2 Abstimmungen · 16. Mai 2025 bis 10. Juli 2026

Aktivität der letzten zwölf Monate

2025-10Debatten pro Monat2026-09
Debatten und Abstimmungen pro Monat
MonatDebattenAbstimmungen
2025-10230
2025-11160
2025-12220
2026-01160
2026-02151
2026-03210
2026-04140
2026-05100
2026-06121
2026-07100
2026-0800
2026-0900

Zeitleiste

Justiz
25. Sept. 2025

Einzelplan 07

Der Bundestag berät den Haushalt des Bundesjustizministeriums für 2026 (Einzelplan 07) mit rund 1,2 Milliarden Euro, einem der kleinsten Etats. Geplant sind mehr Geld für Digitalisierung der Justiz, mehr Stellen über den Pakt für den Rechtsstaat und Maßnahmen wie die elektronische Fußfessel gegen Gewalt an Frauen. Streit gibt es über Verbraucherschutz, Strafverschärfungen und Angriffe der AfD auf das Bundesverfassungsgericht.

AfDCDU/CSUGrüneLinkeSPD
Justiz
23. Sept. 2025

Zur Geschäftsordnung

In einer Debatte zur Geschäftsordnung ging es darum, ob der Bundestag in dieser Haushaltswoche über neue Richterinnen und Richter für das Bundesverfassungsgericht abstimmen soll. Die AfD wollte diese Wahl von der Tagesordnung nehmen, alle anderen Fraktionen lehnten das ab. Der Streit drehte sich vor allem um die Frage, ob die Wahl rechtmäßig und zum richtigen Zeitpunkt stattfindet.

AfDCDU/CSUGrüneLinkeSPD
Justiz
18. Sept. 2025

a) hier: Einzelplan 07 Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz b) hier: Einzelplan 19 Bundesverfassungsgericht

Der Bundestag beriet abschließend den Haushalt 2025 für das Justizministerium und das Bundesverfassungsgericht. Thema waren mehr Personal und Digitalisierung der Gerichte, besserer Schutz von Frauen vor Gewalt sowie ein Streit über das Vertrauen in den Rechtsstaat.

AfDCDU/CSUGrüneLinkeSPD
JustizAktuelle Stunde
12. Sept. 2025

Aktuelle Stunde auf Verlangen der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Herbst des Klimaschutzes

Die AfD brachte einen Gesetzentwurf ein, der den Paragrafen 188 im Strafgesetzbuch streichen will. Dieser stellt Beleidigung und üble Nachrede gegen Personen des politischen Lebens unter höhere Strafe. Die AfD sieht darin ein Sonderrecht und eine Einschränkung der Meinungsfreiheit, alle anderen Fraktionen lehnten das ab.

AfDCDU/CSUGrüneLinkeSPD
Innenpolitik1. Lesung
12. Sept. 2025

Bessere Lesbarkeit von

Der Bundestag beriet eine umfassende Neufassung seiner Geschäftsordnung sowie eine Änderung des Abgeordnetengesetzes mit höheren Ordnungsgeldern und gekürzter Kostenpauschale. Ziel ist es, Verfahren zu modernisieren und gegen Hass und Pöbeleien im Parlament vorzugehen. Vor allem die AfD sieht darin einen Angriff auf Oppositionsrechte, während andere Fraktionen die Reform begrüßen, aber teils als zu wenig ambitioniert kritisieren.

AfDCDU/CSUFraktionslosGrüneLinkeSPD
Innenpolitik1. Lesung
12. Sept. 2025

von der Bundesregierung eingebrachten Entwurfs eines Ersten Gesetzes zur Änderung des Gesetzes über den unmittelbaren Zwang bei Ausübung öffentlicher Gewalt durch Vollzugsbeamte des Bundes

Die Bundesregierung will die Bundespolizei flächendeckend mit Tasern (Distanzelektroimpulsgeräten) ausstatten und dafür die rechtliche Grundlage schaffen. Befürworter sehen darin ein milderes Mittel als die Schusswaffe und mehr Schutz für Beamte. Vor allem die Linke warnt vor Gesundheitsgefahren und fehlenden klaren Einsatzregeln.

AfDCDU/CSUGrüneLinkeSPD
Justiz1. Lesung
12. Sept. 2025

Gesetzes zur Entwicklung und Erprobung eines Online-Verfahrens in der Zivilgerichtsbarkeit

Der Bundestag beriet in erster Lesung einen Gesetzentwurf der Bundesregierung, mit dem ein digitales Onlineverfahren für einfache zivilrechtliche Klagen an den Amtsgerichten erprobt werden soll. Bürgerinnen und Bürger sollen kleine Geldforderungen künftig bequem online einreichen können. Umstritten sind vor allem die lange Erprobungszeit und die Frage, ob wichtige Verfahrensrechte wie die mündliche Verhandlung ausreichend geschützt bleiben.

AfDCDU/CSUGrüneLinkeSPD
InnenpolitikAntrag
11. Sept. 2025

Antrags der Abgeordneten Schahina Gambir, Marcel Emmerich, Luise Amtsberg, weiterer Abgeordneter und der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Aufnahmezusagen einhalten – Schutz für gefährdete Afghaninnen und Afghanen jetzt garantieren

Die Grünen fordern in einem Antrag, dass Deutschland bereits gegebene Aufnahmezusagen an gefährdete Afghaninnen und Afghanen einhält. Die Debatte verlief sehr kontrovers: Grüne, Linke und SPD pochen auf eingehaltene Versprechen, während die AfD die Aufnahme ablehnt und die Union das Verfahren kritisiert.

AfDCDU/CSUGrüneLinkeSPD
InnenpolitikAntrag
11. Sept. 2025

Antrags der Abgeordneten Dr. Bernd Baumann, Dr. Gottfried Curio, Dr. Christian Wirth, weiterer Abgeordneter und der Fraktion der AfD Effektive Grenzkontrollen und Zurückweisung aller asylsuchenden Personen an den deutschen Grenzen

Die AfD forderte mit einem Antrag, alle asylsuchenden Menschen an den deutschen Grenzen zurückzuweisen und die Grenzkontrollen drastisch zu verschärfen. Alle anderen Fraktionen lehnten den Antrag ab, stritten aber untereinander heftig darüber, ob die aktuellen Grenzkontrollen der Regierung wirken und rechtmäßig sind.

AfDCDU/CSUGrüneLinkeSPD
JustizAntrag
11. Sept. 2025

Antrags der Abgeordneten Martin Reichardt, Alexander Arpaschi, Carolin Bachmann, weiterer Abgeordneter und der Fraktion der AfD Gesetz über die Selbstbestimmung in Bezug auf den Geschlechtseintrag aufheben – Rechtsklarheit und Schutz vulnerabler Gruppen wie Frauen und Jugendlicher wiederherstellen

Die AfD forderte mit einem Antrag, das Selbstbestimmungsgesetz aufzuheben, das die Änderung von Vorname und Geschlechtseintrag erleichtert. Sie begründete dies mit dem Schutz von Frauen und Jugendlichen. Alle anderen Fraktionen lehnten den Antrag ab; die Union will das Gesetz nur überprüfen.

AfDCDU/CSUGrüneLinkeSPD
JustizAntrag
11. Sept. 2025

Beschlussempfehlung des Ausschusses für Wahlprüfung, Immunität und Geschäftsordnung (1. Ausschuss) Antrag auf Genehmigung zum Vollzug gerichtlicher Durchsuchungs- und Beschlagnahmebeschlüsse

Der Bundestag befasste sich mit einer Beschlussempfehlung des Geschäftsordnungsausschusses zu einem Antrag auf Genehmigung des Vollzugs gerichtlicher Durchsuchungs- und Beschlagnahmebeschlüsse. Solche Genehmigungen sind nötig, weil Abgeordnete durch die Immunität besonders geschützt sind. Es handelt sich um einen Verfahrenspunkt ohne Aussprache.

JustizAntrag
11. Sept. 2025

Beschlussempfehlung des Ausschusses für Wahlprüfung, Immunität und Geschäftsordnung (1. Ausschuss) Antrag auf Genehmigung zur Durchführung eines Strafverfahrens

Der Bundestag befasste sich mit einer Beschlussempfehlung des Geschäftsordnungsausschusses zu einem Antrag auf Genehmigung der Durchführung eines Strafverfahrens. Weil Abgeordnete durch die Immunität geschützt sind, muss der Bundestag solche Verfahren genehmigen. Es handelt sich um einen Verfahrenspunkt ohne Aussprache.

InnenpolitikWahl
11. Sept. 2025

Beschlussempfehlung und des Berichts des Ausschusses für Recht und Verbraucherschutz (6. Ausschuss) zu dem Streitverfahren vor dem Bundesverfassungsgericht 2 BvE 14/25 Beratung des Antrags der Fraktionen der CDU/CSU und SPD Erneute Überweisung von Vorlagen aus früheren Wahlperioden Beratung der Beschlussempfehlung des Wahlprüfungsausschusses zu Einsprüchen gegen die Gültigkeit der Wahl der Abgeordneten des Europäischen Parlaments aus der Bundesrepublik Deutschland am 9. Juni 2024 Beratung der Beschlussempfehlung und des Berichts des Innenausschusses (4. Ausschuss) zu dem Antrag der Abgeordneten Martin Hess, Dr. Bernd Baumann, Dr. Gottfried Curio, weiterer Abgeordneter und der Fraktion der AfD Ausreisegewahrsam und Abschiebehaft für ausreisepflichtige Personen, insbesondere für Straftäter und Gefährder, wirksam umsetzen

Der Bundestag befasste sich mit mehreren Verfahrenspunkten: einem Streitverfahren vor dem Bundesverfassungsgericht, der erneuten Überweisung älterer Vorlagen, der Prüfung von Einsprüchen gegen die Europawahl 2024 sowie einem AfD-Antrag zu Abschiebehaft. Eine inhaltliche Aussprache wurde nicht protokolliert.

Justiz
11. Juli 2025

Zur Geschäftsordnung

Der Bundestag stritt zur Geschäftsordnung darüber, ob die geplante Wahl von drei Richterinnen und Richtern für das Bundesverfassungsgericht stattfinden soll. Union, SPD und Grüne beantragten, die Tagesordnungspunkte abzusetzen, weil eine Kandidatin (Frauke Brosius-Gersdorf) zur Zielscheibe einer heftigen öffentlichen Kampagne geworden war. Die Wahl wurde verschoben.

AfDCDU/CSUGrüneLinkeSPD
Innenpolitik1. Lesung
10. Juli 2025

Gesetzes zur Bestimmung sicherer Herkunftsstaaten durch Rechtsverordnung und zur Abschaffung des anwaltlichen Vertreters bei Abschiebungshaft und Ausreisegewahrsam

Der Bundestag beriet erstmals einen Gesetzentwurf von CDU/CSU und SPD, mit dem die Bundesregierung künftig per Rechtsverordnung sichere Herkunftsstaaten bestimmen kann. Außerdem soll der verpflichtende Pflichtanwalt bei Abschiebungshaft und Ausreisegewahrsam abgeschafft werden. Streitpunkt war, ob das Asylverfahren beschleunigt oder der Rechtsschutz von Betroffenen ausgehöhlt wird.

AfDCDU/CSUGrüneLinkeSPD
Justiz
10. Juli 2025

Einzelplan 07

Der Bundestag beriet in erster Lesung den Etat des Justizministeriums (Einzelplan 07), den kleinsten Fachetat des Bundes. Im Mittelpunkt standen ein "Pakt für den Rechtsstaat", mehr Personal, die Digitalisierung der Justiz und der Verbraucherschutz. Streit gab es vor allem um die Achtung von Gerichtsurteilen und die Grenzkontrollen des Innenministers.

AfDCDU/CSUGrüneLinkeSPD
Innenpolitik1. Lesung
27. Juni 2025

a) Erste Beratung des von der Bundesregierung eingebrachten Entwurfs eines Sechsten Gesetzes zur Änderung des Staatsangehörigkeitsgesetzes b) Beratung des Antrags der Abgeordneten Ferat Koçak, Clara Bünger, Anne-Mieke Bremer, weiterer Abgeordneter und der Fraktion Die Linke Einbürgerungen unabhängig vom Einkommen ermöglichen

Die Bundesregierung will die Möglichkeit abschaffen, sich schon nach drei Jahren einbürgern zu lassen (die sogenannte Turboeinbürgerung). Künftig sollen wieder mindestens fünf Jahre nötig sein. Die Linke fordert dagegen, Einbürgerungen unabhängig vom Einkommen zu ermöglichen.

AfDCDU/CSUGrüneLinkeSPD
InnenpolitikAntrag
26. Juni 2025

Antrags der Abgeordneten Nyke Slawik, Ulle Schauws, Helge Limburg, weiterer Abgeordneter und der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Queerfeindliche Hasskriminalität wirksam bekämpfen und die rechtliche Diskriminierung von Lesben, Schwulen, Bisexuellen, trans- und intergeschlechtlichen sowie anderen queeren Personen (LSBTIQ-Personen) beenden

Der Bundestag beriet einen Antrag der Grünen, der queere Menschen besser vor Hasskriminalität schützen und rechtliche Benachteiligungen abbauen soll. Gefordert werden unter anderem ein Diskriminierungsverbot im Grundgesetz und das Hissen der Regenbogenflagge am Reichstag. Die Debatte war stark umstritten, vor allem zwischen den demokratischen Fraktionen und der AfD.

AfDCDU/CSUGrüneLinkeSPD
Soziales2./3. Lesung
26. Juni 2025

10 a) Zweite und dritte Beratung des von den Fraktionen der CDU/CSU und SPD eingebrachten Entwurfs eines Gesetzes zur Änderung der Regelungen über die zulässige Miethöhe bei Mietbeginn Beschlussempfehlung und Bericht des Ausschusses für Recht und Verbraucherschutz (6. Ausschuss) b) Beratung der Beschlussempfehlung und des Berichts des Ausschusses für Recht und Verbraucherschutz (6. Ausschuss) zu dem Antrag der Abgeordneten Caren Lay, Katalin Gennburg, Sahra Mirow, weiterer Abgeordneter und der Fraktion Die Linke Mietpreisbremse verschärfen – Mieten stoppen

Der Bundestag hat die Verlängerung der Mietpreisbremse in angespannten Wohnungsmärkten bis Ende 2029 beschlossen. Bei Neuvermietungen darf die Miete dort höchstens 10 Prozent über der ortsüblichen Vergleichsmiete liegen. Strittig war, ob die Regelung überhaupt wirkt und ob Mieter oder Vermieter stärker geschützt werden sollten.

AfDCDU/CSUGrüneLinkeSPD
JustizAntrag
26. Juni 2025

Beschlussempfehlung des Ausschusses für Wahlprüfung, Immunität und Geschäftsordnung (1. Ausschuss) Antrag auf Genehmigung zur Durchführung eines Strafverfahrens

Der Bundestag befasste sich mit der Beschlussempfehlung des Geschäftsordnungsausschusses zu einem Antrag, ein Strafverfahren gegen ein Mitglied des Bundestages durchführen zu dürfen. Dabei geht es um die Aufhebung der parlamentarischen Immunität. Es handelt sich um einen formalen Tagesordnungspunkt ohne Aussprache.

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