Zeitleiste
Die Fraktion Die Linke wollte das Bundesprogramm Kultur macht stark ausbauen und dauerhaft absichern sowie Kultur und Sport als Staatsziel im Grundgesetz verankern. CDU/CSU und AfD lehnten eine Grundgesetzänderung ab und verwiesen auf die Zuständigkeit der Länder. Die SPD zeigte Sympathie für das Staatsziel Kultur, hielt den Antrag aber für überflüssig. Die Grünen kritisierten Kürzungen bei Programmen wie Lesestart und kulturweit.
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Linke und Grüne forderten mit eigenen Anträgen ein Ende der Kettenbefristungen an Hochschulen und verlässliche Karrierewege für den wissenschaftlichen Nachwuchs. Die Koalition aus CDU/CSU und SPD verwies auf die laufende Novelle des Wissenschaftszeitvertragsgesetzes, bewertete den Reformbedarf aber unterschiedlich. Die AfD lehnte beide Anträge als zu teuer und leistungsfeindlich ab.
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Die AfD-Fraktion forderte in einem Antrag, das Bachelor-Master-System in der Lehramtsausbildung rückabzuwickeln und bundesweit wieder ein verbindliches Staatsexamen einzuführen. Alle anderen Fraktionen lehnten den Antrag ab: Lehrerbildung sei Ländersache, und die Abschlussbezeichnung löse weder den Lehrkräftemangel noch die Probleme im Schulalltag.
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Der Bundestag beriet die Beschlussempfehlung des Forschungsausschusses zu einem AfD-Antrag, der eine staatliche Prüfstelle gegen gefälschte Studien und sogenannte Paper Mills einrichten wollte. Alle anderen Fraktionen erkannten das Problem manipulierter Veröffentlichungen an, lehnten eine staatliche Kontrollinstanz aber als Eingriff in die Wissenschaftsfreiheit ab.
AfDCDU/CSUGrüneLinkeSPD
Die Linke forderte ein existenzsicherndes BAföG als Vollzuschuss, das echte Mieten abdeckt. Union und AfD lehnten den Antrag als unfinanzierbar ab, während SPD und Grüne mehr Tempo bei der versprochenen BAföG-Reform verlangten.
AfDCDU/CSUGrüneLinkeSPD
Die Grünen fordern mit mehreren Anträgen, Familien zu stärken, Kinderarmut zu bekämpfen und das BAföG zu erhöhen, statt bei jungen Menschen zu sparen. Sie wollen unter anderem ein gebührenfreies letztes Kitajahr und bessere Bildungschancen unabhängig vom Einkommen. Die Koalition aus CDU/CSU und SPD teilt viele Ziele, lehnt die Anträge aber als zu teuer und nicht gegenfinanziert ab.
AfDCDU/CSUGrüneLinkeSPD
Der Bundestag gedachte des Volksaufstands vom 17. Juni 1953 in der DDR. Damals gingen hunderttausende Menschen gegen die SED-Diktatur auf die Straße und forderten Freiheit, freie Wahlen und die deutsche Einheit; der Aufstand wurde von sowjetischen Panzern niedergeschlagen. Die Redner erinnerten an die Opfer und an den Wert von Freiheit und Demokratie.
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Der Bundestag berät abschließend ein Gesetz zu einem deutsch-französischen Abkommen über die Deutsch-Französischen Gymnasien und das gemeinsame Abitur. Zugleich werden mehrere Beschlussempfehlungen des Petitionsausschusses behandelt. Zu diesem Tagesordnungspunkt liegen keine Redebeiträge vor.
Die AfD beantragte einen nationalen Bildungsgipfel, weil viele Jugendliche die Mindeststandards in Lesen und Mathematik nicht erreichen. Alle anderen Fraktionen lehnten den Antrag ab: Er biete keine konkreten Loesungen, und die AfD-Bildungspolitik (etwa Plaene in Sachsen-Anhalt zur Abschaffung der Schulpflicht) sei selbst das Problem. Streitpunkt war, ob ein Gipfel oder konkrete Investitionen und bestehende Programme die Bildungskrise loesen.
AfDCDU/CSUGrüneLinke
Die Linke forderte mit einem Antrag ein kostenfreies, gesundes Mittagessen in allen Schulen und Kitas. Über das Ziel guter Kinderernährung waren sich die Fraktionen weitgehend einig, gestritten wurde aber über Kosten, Zuständigkeit und Sinnhaftigkeit. CDU/CSU, SPD und AfD lehnten den Antrag vor allem mit Verweis auf die Länderzuständigkeit und hohe Kosten ab.
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Die Grünen-Fraktion brachte einen Antrag ein, mit dem das Handwerk gestärkt werden soll: niedrigere Stromkosten, bessere Ausbildung, kostenfreier Meisterbrief und Azubi-Wohnheime. Über die Diagnose, dass das Handwerk wichtig ist, waren sich fast alle Fraktionen einig, beim Weg dorthin gab es jedoch Streit. Vor allem die Regierungsparteien CDU/CSU und SPD warfen den Grünen vor, vieles sei bereits in Arbeit.
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Der Bundestag beriet erstmals ein Sportfoerdergesetz, das die Foerderung des Spitzensports gesetzlich regeln und eine unabhaengige Spitzensport-Agentur schaffen soll. Hintergrund ist, dass Deutschland bei Olympia zuletzt deutlich weniger Medaillen gewann. Umstritten waren vor allem die Mitsprache der Athletinnen und Athleten, die Finanzierung und der Schutz vor Gewalt im Sport.
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Die AfD fordert per Antrag, die Exzellenzstrategie zur Foerderung von Spitzenforschung zu evaluieren, zu reformieren und Buerokratie abzubauen. Die anderen Fraktionen warfen der AfD vor, in Wahrheit Einfluss auf erlaubte Forschungsthemen nehmen und Faecher wie Gender- oder Klimaforschung verdraengen zu wollen. Der Antrag wurde abgelehnt.
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In einer Aktuellen Stunde auf Verlangen der AfD ging es um einen Vorfall an einer Schule in Schleife (Sachsen), wo Jugendliche in einem Workshop versehentlich mit sexuellem Material konfrontiert wurden. Die Schule und die fördernde Amadeu Antonio Stiftung hatten den Fehler schnell gestoppt. Die AfD sah einen größeren Skandal, die anderen Fraktionen warfen ihr eine politische Kampagne gegen die Stiftung und gegen Vielfalt vor.
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In einer Aktuellen Stunde feierte der Bundestag den deutschen Beitrag zur erfolgreichen Mond-Mission Artemis 2 und diskutierte die Zukunft der Raumfahrt. Strittig waren vor allem die Rolle privater Unternehmen, fehlende Gesetze und die Hoehe staatlicher Ausgaben.
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Bei der regelmaessigen Befragung der Bundesregierung standen Forschungs- und Innovationspolitik im Mittelpunkt, darunter die Hightech Agenda, Frauengesundheit und das BAfoeG. Die Opposition stellte kritische Fragen zu geplanten Sozialkuerzungen, dem Tankrabatt und der Foerderpolitik der Regierung.
Der Bundestag beriet einen Antrag der AfD, das Tragen von Kopftüchern bei Kindern in Kitas und Schulen zu verbieten. Alle anderen Fraktionen lehnten den Antrag ab und warfen der AfD vor, ein Randthema für antimuslimische Politik zu nutzen. Sie setzen statt eines pauschalen Verbots auf Beratung, Bildung und Hilfe im Einzelfall.
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Der Bundestag beriet einen Antrag der Grünen, der Versuchstiere besser schützen und mehr Transparenz bei Tierversuchen schaffen soll. Streitpunkt ist auch der Plan der Regierung, Tierversuche künftig in einem eigenen Gesetz statt im allgemeinen Tierschutzgesetz zu regeln. Die Koalition lehnt den Antrag ab.
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Die AfD forderte mit einem Antrag besseren Schutz der Wissenschafts- und Meinungsfreiheit an Universitäten und beklagte abgesagte Vorträge und ein Klima der Einschüchterung. Alle anderen Fraktionen wiesen den Antrag scharf zurück und warfen der AfD vor, selbst Wissenschaft einschränken und ideologisch steuern zu wollen.
AfDCDU/CSUGrüneLinkeSPD
Der Bundestag beriet abschließend ein Gesetz, das die Anerkennung ausländischer Berufsabschlüsse in Heilberufen wie Ärzten, Apothekern und Hebammen beschleunigen soll. Während Koalition, Grüne und Linke das Ziel grundsätzlich teilten, lehnte die AfD das Gesetz ab und forderte mit eigenen Anträgen strengere Prüfungen zum Schutz der Patienten.
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