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Samstag, 19. September 2026 · 21. Legislaturperiode

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Samstag, 19. September 2026 · 21. Legislaturperiode

Themen›Digitalisierung

Digitalisierung

90 Debatten · 0 Abstimmungen · 23. Mai 2025 bis 10. Juli 2026

Aktivität der letzten zwölf Monate

2025-10Debatten pro Monat2026-09
Debatten und Abstimmungen pro Monat
MonatDebattenAbstimmungen
2025-1080
2025-11140
2025-1260
2026-0160
2026-0240
2026-03110
2026-0460
2026-0580
2026-0650
2026-0780
2026-0800
2026-0900

Zeitleiste

AußenpolitikAntrag
6. Mai 2026

Antrags der Fraktionen der CDU/CSU und SPD Eckpfeiler einer wirksamen und strategischen Kabeldiplomatie

CDU/CSU und SPD legten einen gemeinsamen Antrag vor, der den Schutz von Unterseekabeln als kritische Infrastruktur stärken und die internationale Zusammenarbeit dazu verbessern soll. Über 90 Prozent des weltweiten Internetverkehrs laufen über solche Kabel, die zunehmend durch Sabotage bedroht werden. Opposition und AfD hielten den Antrag teils für zu zahm oder kritisierten die außenpolitische Bilanz der Regierung.

AfDCDU/CSUGrüneLinkeSPD
Wirtschaft2./3. Lesung
23. Apr. 2026

Gesetzes zur Durchführung einer Verordnung der Europäischen Union zum Datenaustausch bei Kurzzeitvermietungen sowie zur Durchsetzung von Diskriminierungsverboten der Europäischen Union Beschlussempfehlung und Bericht des Ausschusses für Wirtschaft und Energie (9. Ausschuss)

Der Bundestag beriet in zweiter und dritter Lesung ein Gesetz, das eine EU-Verordnung umsetzt: Plattformen wie Airbnb sollen ihre Buchungsdaten künftig automatisiert an die Bundesnetzagentur übermitteln. So sollen illegale Kurzzeitvermietungen leichter aufgespürt und Wohnraum geschützt werden. Die meisten Fraktionen unterstützten das Gesetz, die AfD lehnte es als überflüssige Bürokratie und Eingriff in Eigentumsrechte ab.

AfDCDU/CSUGrüneLinkeSPD
DigitalisierungAntrag
23. Apr. 2026

Antrags der Abgeordneten Ruben Rupp, Robin Jünger, Alexander Arpaschi, weiterer Abgeordneter und der Fraktion der AfD Mobilfunklücken schließen – Nationale Netzabdeckung für alle Bürger

Der Bundestag beriet einen Antrag der AfD, mit dem Funklöcher in sogenannten grauen Flecken durch ein Roaming zwischen den Anbietern geschlossen werden sollen. Die anderen Fraktionen teilten zwar das Ziel besserer Netzabdeckung, lehnten den Antrag aber als unausgereift ab und verwiesen auf bereits bestehende Ausbauverpflichtungen.

AfDCDU/CSUGrüneLinkeSPD
Digitalisierung
16. Apr. 2026

Unterrichtung durch die Bundesregierung Rechenzentrumsstrategie

Die Bundesregierung stellte ihre erste nationale Rechenzentrumsstrategie vor, mit der die Kapazitaeten bis 2030 verdoppelt und die KI-Rechenleistung vervierfacht werden sollen. Der Streit drehte sich vor allem um die Energieversorgung und um die Frage, ob die Strategie wirklich nachhaltig ist.

AfDCDU/CSUFraktionslosGrüneLinkeSPD
UmweltAntrag
16. Apr. 2026

Antrags der Abgeordneten Adam Balten, Leif-Erik Holm, Steffen Kotré, weiterer Abgeordneter und der Fraktion der AfD Kleine modulare Reaktoren ermöglichen – Rechenzentren fördern und Stromversorgung sichern

Der Bundestag beriet einen Antrag der AfD, kleine modulare Atomreaktoren (SMR) zu fördern, um den steigenden Strombedarf von Rechenzentren zu decken. Alle anderen Fraktionen lehnten den Antrag ab und verwiesen auf ungelöste Probleme wie Kosten, Atommüll und fehlende marktreife Technik. Im Mittelpunkt stand der Konflikt zwischen Kernkraft und erneuerbaren Energien.

AfDCDU/CSUGrüneLinkeSPD
Digitalisierung
15. Apr. 2026

Befragung der Bundesregierung

Bei der Befragung der Bundesregierung beantworteten Ministerinnen und Minister Fragen der Fraktionen. Im Mittelpunkt standen Digitalisierung und Staatsmodernisierung sowie Justiz- und Verbraucherschutzthemen wie Schutz vor Gewalt gegen Frauen, Mietrecht und Energiepreise. Es handelt sich um ein Frage-und-Antwort-Format, nicht um eine Debatte mit klaren Parteipositionen.

AfDCDU/CSUFraktionslosGrüneLinkeSPD
FinanzenAntrag
15. Apr. 2026

Antrags der Abgeordneten Karoline Otte, Rebecca Lenhard, Dr. Anna Lührmann, weiterer Abgeordneter und der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Big Tech fair besteuern – Digitalsteuer jetzt einführen

Die Grünen forderten in einem Antrag eine nationale Digitalsteuer, damit große US-Techkonzerne einen faireren Steueranteil zahlen. Die Linke unterstützte das Ziel, während CDU/CSU, SPD und AfD den Vorschlag ablehnten oder für rechtlich riskant hielten. Die Koalition will stattdessen eine zweckgebundene Abgabe prüfen.

AfDCDU/CSUGrüneLinkeSPD
Justiz1. Lesung
26. März 2026

Gesetzes zur Änderung des Strafgesetzbuches – Strafbarkeit bildbasierter sexualisierter Gewalt

Die Grünen brachten einen Gesetzentwurf ein, der das Strafgesetzbuch erweitern soll, um bildbasierte sexualisierte Gewalt wie Deepfake-Pornos und heimliche Aufnahmen strafbar zu machen. Über das Ziel, Schutzlücken zu schließen, herrschte weitgehend Einigkeit, doch Union und SPD verwiesen auf ein eigenes, umfassenderes Gesetz der Regierung. Streit gab es vor allem über die Speicherung von IP-Adressen und über handwerkliche Mängel des Entwurfs.

AfDCDU/CSUGrüneLinkeSPD
Verkehr2./3. Lesung
26. März 2026

Zweite und dritte Beratung des von der Bundesregierung eingebrachten Entwurfs eines Fünften Gesetzes zur Änderung des Straßenverkehrsgesetzes und anderer straßenverkehrsrechtlicher Vorschriften Beschlussempfehlung und Bericht des Verkehrsausschusses (15. Ausschuss) – Bericht des Haushaltsausschusses (8. Ausschuss) gemäß § 96 der Geschäftsordnung

Der Bundestag beschloss eine Aenderung des Strassenverkehrsgesetzes mit digitalem Fuehrerschein, Grundlagen fuers autonome Fahren und digitaler Parkraumkontrolle. Auch der private Handel mit Punkten in Flensburg wird verboten. Strittig blieb vor allem, ob Parkgebuehren und Bussgelder sozial nach Einkommen gestaffelt werden sollen.

AfDCDU/CSUGrüneLinkeSPD
Digitalisierung2./3. Lesung
26. März 2026

a) – Zweite und dritte Beratung des von der Bundesregierung eingebrachten Entwurfs eines Gesetzes zur Durchführung der Verordnung (EU) 2023/2854 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 13. Dezember 2023 über harmonisierte Vorschriften für einen fairen Datenzugang und eine faire Datennutzung sowie zur Änderung der Verordnung (EU) 2017/2394 und der Richtlinie (EU) 2020/1828 Beschlussempfehlung und Bericht des Ausschusses für Digitales und Staatsmodernisierung (23. Ausschuss) – Bericht des Haushaltsausschusses (8. Ausschuss) gemäß § 96 der Geschäftsordnung b) – Zweite und dritte Beratung des von der Bundesregierung eingebrachten Entwurfs eines Gesetzes zur Durchführung der EU-Verordnung über europäische Daten-Governance (Daten-Governance-Gesetz – DGG) Beschlussempfehlung und Bericht des Ausschusses für Digitales und Staatsmodernisierung (23. Ausschuss) – Bericht des Haushaltsausschusses (8. Ausschuss) gemäß § 96 der Geschäftsordnung

Der Bundestag hat zwei Gesetze beschlossen, die EU-Regeln zur Datennutzung in Deutschland umsetzen: den Data Act und den Data Governance Act. Sie regeln, wem Daten gehoeren, wie sie geteilt werden und wer dafuer zustaendig ist. Union, SPD und teils die Gruenen stimmten zu, die AfD lehnte ab.

AfDCDU/CSUGrüneLinkeSPD
Verkehr2./3. Lesung
26. März 2026

Zweite und dritte Beratung des von der Bundesregierung eingebrachten Entwurfs eines Gesetzes zur Neuregelung des Rechtsrahmens für intelligente Verkehrssysteme im Straßenverkehr und deren Schnittstellen zu anderen Verkehrsträgern und die Datenbereitstellung über den Nationalen Zugangspunkt Beschlussempfehlung und Bericht des Verkehrsausschusses (15. Ausschuss) – Bericht des Haushaltsausschusses (8. Ausschuss) gemäß § 96 der Geschäftsordnung

Der Bundestag beriet abschließend ein Gesetz, das Verkehrs- und Mobilitätsdaten bündeln und über einen nationalen Zugangspunkt bereitstellen soll, damit Reisende ihre Wege einfacher und sicherer planen können. CDU/CSU, SPD und Grüne stimmten zu, die Linke lehnte ab und die AfD enthielt sich.

AfDCDU/CSUGrüneLinkeSPD
InnenpolitikAktuelle Stunde
25. März 2026

Aktuelle Stunde auf Verlangen der Fraktionen CDU/CSU und SPD Jegliche Gewalt gegen Frauen und Mädchen bekämpfen – Staatliche Aufgabe und gesellschaftliche Verantwortung

In einer Aktuellen Stunde diskutierte der Bundestag, wie Gewalt gegen Frauen und Maedchen bekaempft werden kann, ausgeloest unter anderem durch einen prominenten Fall digitaler Gewalt mit KI-Deepfakes. Einig waren sich die demokratischen Fraktionen, dass mehr Schutz noetig ist; ein angekuendigtes Gesetz gegen digitale Gewalt soll bald kommen. Streit gab es vor allem ueber die geplante Speicherung von IP-Adressen und ueber die Aeusserungen der AfD, die das Thema mit Migration verknuepfte.

AfDCDU/CSUGrüneLinkeSPD
DigitalisierungAntrag
25. März 2026

Antrags der Abgeordneten Mareike Hermeier, Nicole Gohlke, Dr. Michael Arndt, weiterer Abgeordneter und der Fraktion Die Linke Unterhaltsvorschuss reformieren – Chancen für Kinder Alleinerziehender verbessern

Die Bundesregierung brachte ein Gesetz ein, das notarielle Onlineverfahren bei Firmengründungen ausweitet, das Führungszeugnis digital macht und eine Frist für benachteiligte Soldatinnen und Soldaten verlängert. Die meisten Fraktionen begrüßten die Digitalisierung grundsätzlich. AfD, Grüne und Linke kritisierten, der Entwurf gehe nicht weit genug oder schaffe neue Hürden.

AfDCDU/CSUGrüneLinkeSPD
Digitalisierung1. Lesung
20. März 2026

a) Erste Beratung des von der Bundesregierung eingebrachten Entwurfs eines Gesetzes zur Durchführung der Verordnung (EU) 2024/1689 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 13. Juni 2024 zur Festlegung harmonisierter Vorschriften für künstliche Intelligenz und zur Änderung der Verordnungen (EG) Nr. 300/2008, (EU) Nr. 167/2013, (EU) Nr. 168/2013, (EU) 2018/858, (EU) 2018/1139 und (EU) 2019/2144 sowie der Richtlinien 2014/90/EU, (EU) 2016/797 und (EU) 2020/1828 (Gesetz zur Durchführung der Verordnung über künstliche Intelligenz) b) Beratung des Antrags der Abgeordneten Sonja Lemke, Clara Bünger, Doris Achelwilm, weiterer Abgeordneter und der Fraktion Die Linke Gesellschaftliche Risiken von KI-Anwendungen ernst nehmen c) Beratung des Antrags der Abgeordneten Donata Vogtschmidt, Clara Bünger, Anne-Mieke Bremer, weiterer Abgeordneter und der Fraktion Die Linke Für öffentliche Räume ohne automatisierte biometrische Erkennungssysteme

Der Bundestag beriet in erster Lesung ein Gesetz, das die europäische KI-Verordnung (AI Act) in Deutschland umsetzt und die Bundesnetzagentur zur zentralen Aufsichtsbehörde macht. Die Linke brachte zudem zwei Antraege gegen Ueberwachungsrisiken und biometrische Erkennung ein. Streit gab es vor allem zwischen der AfD, die das Gesetz als ueberfluessige Buerokratie ablehnt, und den uebrigen Fraktionen, die klare Regeln fuer KI verteidigen.

AfDCDU/CSUFraktionslosGrüneLinkeSPD
Digitalisierung2./3. Lesung
19. März 2026

Zweite und dritte Beratung des von der Bundesregierung eingebrachten Entwurfs eines Gesetzes zur weiteren Digitalisierung der Zwangsvollstreckung Beschlussempfehlung und Bericht des Ausschusses für Recht und Verbraucherschutz (6. Ausschuss) – Bericht des Haushaltsausschusses (8. Ausschuss) gemäß § 96 der Geschäftsordnung

Der Bundestag beschliesst ein Gesetz, das die Zwangsvollstreckung digitaler macht: Vollstreckungstitel duerfen kuenftig elektronisch statt auf Papier uebermittelt werden, und auch Banken muessen ein digitales Justizpostfach einrichten. Die Koalition spricht von weniger Buerokratie und gespartem Aufwand. Die Linke warnt vor Nachteilen fuer verschuldete Menschen.

AfDCDU/CSUGrüneLinkeSPD
Bildung
6. März 2026

Stellungnahme der Bundesregierung

Der Bundestag beriet das Expertengutachten zu Forschung und Innovation (EFI). Streitpunkt war, ob die Forschungspolitik der Regierung mit der Hightech Agenda auf dem richtigen Weg ist. Koalition und Opposition bewerteten das Gutachten gegensätzlich.

AfDCDU/CSUGrüneLinkeSPD
DigitalisierungAktuelle Stunde
5. März 2026

Aktuelle Stunde auf Verlangen der Fraktion der AfD Gefährdungen der digitalen Teilhabe entgegentreten – Einschränkungen des digitalen Raums, EUDI-Wallet und Social-Media-Verbote verhindern

In einer von der AfD verlangten Aktuellen Stunde ging es um den Schutz im Internet. Die AfD warnte vor Zensur, einer Klarnamenpflicht, einem Social-Media-Verbot für Jugendliche und der digitalen EU-Brieftasche (EUDI-Wallet). Die anderen Fraktionen und die Bundesregierung verteidigten einen besseren Kinder- und Jugendschutz im Netz. Eine Aktuelle Stunde ist eine Aussprache ohne Abstimmung.

AfDCDU/CSUGrüneLinkeSPD
Justiz1. Lesung
4. März 2026

Gesetzes zur Modernisierung des Produkthaftungsrechts

Der Bundestag beriet in erster Lesung ein Gesetz, das die Produkthaftung erstmals seit über 35 Jahren modernisiert und eine EU-Richtlinie umsetzt. Künftig sollen auch Software, KI und Onlineplattformen erfasst werden, und Geschädigte sollen es leichter haben, Ansprüche durchzusetzen. Es gab keine Abstimmung; das Ziel wird breit unterstützt, im Detail gibt es Kritik von allen Seiten.

AfDCDU/CSUGrüneLinkeSPD
Digitalisierung1. Lesung
27. Feb. 2026

Gesetzes zur Durchführung der Verordnung (EU) 2024/900 über die Transparenz und das Targeting politischer Werbung (Politische-Werbung-Transparenz-Gesetz – PWTG)

Der Bundestag beriet in erster Lesung ein Gesetz, das eine EU-Verordnung über Transparenz bei politischer Werbung im Internet umsetzt. Ziel ist, dass klar erkennbar wird, wer eine politische Anzeige bezahlt, und dass ausländische Einflussnahme vor Wahlen verhindert wird. CDU/CSU, SPD, Grüne und Linke unterstützen das Ziel, die AfD lehnt das Gesetz ab.

AfDCDU/CSUGrüneLinkeSPD
Innenpolitik2./3. Lesung
26. Feb. 2026

Gesetzes zur Änderung des Registerzensuserprobungsgesetzes Beschlussempfehlung und Bericht des Innenausschusses (4. Ausschuss)

Der Bundestag beriet die Änderung des Registerzensuserprobungsgesetzes. Sie soll für den Zensus 2031 testen, ob Arbeitsmarkt- und Bildungsdaten aus vorhandenen Verwaltungsdaten statt aus Befragungen gewonnen werden können. CDU/CSU warb für das Gesetz; die AfD kündigte Zustimmung an, äußerte aber Datenschutzbedenken.

AfDCDU/CSU
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