Die Koalition aus CDU/CSU und SPD will den Ausbau von Glasfaser- und Mobilfunknetzen beschleunigen, indem sie ihn per Gesetz zum "überragenden öffentlichen Interesse" erklärt. Damit sollen Genehmigungen schneller gehen. Die Opposition begrüßte das Ziel, kritisierte aber, das Gesetz bleibe inhaltlich zu dünn.
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Der Bundestag beriet in erster Lesung das steuerliche Investitionssofortprogramm der neuen Koalition aus Union und SPD. Es soll mit höheren Abschreibungen und einer schrittweisen Senkung der Körperschaftsteuer Investitionen anstoßen. Streit gab es vor allem über die Steuerausfälle für Länder und Kommunen und über die Gegenfinanzierung.
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Der Bundestag stimmte über die Wahlvorschläge der Fraktionen für die deutschen Vertreterinnen und Vertreter in der Parlamentarischen Versammlung des Europarates ab. Dabei handelt es sich um einen formalen Wahl- und Geschäftsordnungspunkt ohne Aussprache.
In einer Aktuellen Stunde auf Wunsch der Linken sprach der Bundestag über die humanitäre Katastrophe im Gazastreifen. Fast alle Fraktionen forderten mehr Hilfslieferungen, die Freilassung der von der Hamas verschleppten Geiseln und eine Waffenruhe, unterschieden sich aber stark in der Bewertung des Vorgehens Israels.
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Der Bundestag berät zwei Gesetzentwürfe, mit denen CDU/CSU und SPD das Bundeskriminalamtgesetz an ein Urteil des Bundesverfassungsgerichts anpassen. Es geht um die Speicherung personenbezogener Daten und die heimliche Überwachung von Kontaktpersonen Terrorverdächtiger.
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Die AfD forderte zum dritten Mal, den Solidaritätszuschlag komplett abzuschaffen, um den Wirtschaftsstandort Deutschland zu stärken. Alle anderen Fraktionen lehnten den Antrag ab, weil heute nur noch die obersten zehn Prozent der Einkommen den Soli zahlen und eine Abschaffung vor allem Spitzenverdiener und Unternehmen entlasten würde.
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Der Bundestag befasste sich mit einer Beschlussempfehlung des Geschäftsordnungsausschusses zur Genehmigung eines Strafverfahrens gegen ein Mitglied des Bundestages. Damit wird die Immunität für ein konkretes Verfahren aufgehoben. Eine inhaltliche Aussprache fand nicht statt.
Der Bundestag berät, wie ungenutzte Bahnflächen einfacher für Wohnungsbau und Stadtentwicklung freigegeben werden können. CDU/CSU und SPD wollen ein strenges Gesetz von 2023 korrigieren, die Grünen legten einen eigenen, weitergehenden Entwurf zugunsten der Schiene vor.
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Der Bundestag befasste sich mit einer Beschlussempfehlung des Geschäftsordnungsausschusses zur Genehmigung eines Strafverfahrens gegen ein Mitglied des Bundestages. Damit wird die Immunität für ein konkretes Verfahren aufgehoben. Eine inhaltliche Aussprache fand nicht statt.
Der Bundestag befasste sich mit einer Beschlussempfehlung des Geschäftsordnungsausschusses zur Genehmigung eines Strafverfahrens gegen ein Mitglied des Bundestages. Damit wird die Immunität für ein konkretes Verfahren aufgehoben. Eine inhaltliche Aussprache fand nicht statt.
Die Linke fordert mit einem Antrag, Beitragserhöhungen und Leistungskürzungen in Gesundheit und Pflege durch eine gerechtere Finanzierung zu verhindern, etwa indem auch Reiche und weitere Einkommensarten einzahlen. Die anderen Fraktionen sind sich über die Finanzkrise einig, streiten aber heftig über den richtigen Lösungsweg.
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Der Bundestag berät, ob die Abgeordnetenbezüge (Diäten) weiterhin automatisch an die allgemeine Lohnentwicklung gekoppelt werden. CDU/CSU und SPD wollen dieses seit über zehn Jahren bestehende Verfahren fortsetzen, die AfD will die automatische Anpassung per Gesetzentwurf streichen.
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Die AfD bringt einen Gesetzentwurf ein, nach dem Bundesminister bei vorsätzlichen oder grob fahrlässigen Amtspflichtverletzungen persönlich haften sollen. Alle anderen Fraktionen lehnen den Entwurf in der ersten Beratung ab und werfen der AfD Populismus vor. Streitpunkt ist, ob persönliche Haftung Minister abschreckt oder mutige Entscheidungen verhindert.
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Der Bundestag beriet einen Antrag der AfD, wonach Dienstgebäude des Staates wieder traditionell nur mit der Flagge Schwarz-Rot-Gold beflaggt werden sollen. Die anderen Fraktionen lehnten den Antrag scharf ab und sahen darin vor allem einen Angriff auf die Regenbogen- und die Europaflagge.
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Die Grünen fordern, Frühjahrsdürre und Hitze ernster zu nehmen und den Bund stärker bei der Waldbrandbekämpfung einzubinden. Die Linke verlangt, Amtshilferechnungen abzuschaffen und Löschkapazitäten beim Bund aufzubauen. SPD und Union sehen das Problem, setzen aber auf Anreize statt Verbote, während die AfD den menschengemachten Klimawandel bestreitet.
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Auf der Tagesordnung standen die Entlastung der Bundesregierung für das Haushaltsjahr 2023, die EU-Lieferkettenrichtlinie sowie ein Antrag der Grünen gegen russische Atomgeschäfte in der Brennelementefabrik Lingen. Zu diesem Punkt wurden keine Reden erfasst.
Der Bundestag beschloss eine Auslegung der Geschäftsordnung, wonach eine Fraktion in demselben Ausschuss nicht zugleich Vorsitz und Stellvertretung vorschlagen darf. SPD und Koalition sehen darin gelebte demokratische Praxis, die AfD wirft den anderen Fraktionen eine gezielte Benachteiligung vor.
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Die Koalitionsfraktionen beantragten zur Geschäftsordnung, einen Tagesordnungspunkt rund um die Änderung des Filmförderungsgesetzes von der Tagesordnung zu nehmen. Grund waren Unklarheiten bei einer damit verbundenen Präsidiumswahl.
CDU/CSU
In einer Aktuellen Stunde debattierte der Bundestag über das Verhältnis zu den USA, kurz bevor Bundeskanzler Merz erstmals Donald Trump im Weißen Haus besuchte. Es ging vor allem um neue US-Zölle, die Ukraine-Unterstützung und die Frage, wie eng Deutschland und Europa noch an der Seite der USA stehen.
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In der Regierungsbefragung beantworteten Außenminister Wadephul und Entwicklungsministerin Alabali-Radovan Fragen der Abgeordneten. Im Mittelpunkt standen die Ukraine, die Lage in Gaza und Israel, die Beziehungen zu den USA sowie die Finanzierung der Entwicklungspolitik.
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