In der Fragestunde konnten Abgeordnete der Bundesregierung schriftlich eingereichte Fragen stellen und Nachfragen anschließen. Es handelt sich um einen wiederkehrenden Tagesordnungspunkt zur parlamentarischen Kontrolle, ohne eine eigene Abstimmung.
Der Bundestag beriet erstmals einen Gesetzentwurf der Bundesregierung, der eine EU-Richtlinie umsetzt und ein "Recht auf Reparatur" einführt. Hersteller müssen Geräte wie Waschmaschinen oder Smartphones künftig auch nach der Gewährleistung zu angemessenen Preisen reparieren. Die meisten Fraktionen begrüßten das Ziel, stritten aber über Bürokratie, Ersatzteilpreise und einen möglichen Reparaturbonus.
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Der Bundestag beriet einen Antrag der AfD, der ein bundesweites Lagebild zur sogenannten Paralleljustiz schaffen soll, etwa zu Friedensrichtern und Clanstrukturen. Alle anderen Fraktionen lehnten den Antrag ab: Sie sehen Paralleljustiz zwar als Problem, halten ein bundesweites Lagebild aber für ungeeignet und werfen der AfD vor, vor allem Stimmung gegen Muslime und Migranten machen zu wollen.
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Der Bundestag debattierte über die humanitäre Katastrophe im Sudan und die Ergebnisse der von Deutschland mitorganisierten Berliner Sudan-Konferenz. Dort wurden 1,5 Milliarden Euro Hilfe zugesagt und die "Berliner Prinzipien" als Fahrplan vereinbart. Während die meisten Fraktionen das deutsche Engagement lobten, kritisierte die AfD die hohen Ausgaben und Linke und Grüne forderten härtere Maßnahmen gegen Kriegsunterstützer.
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Der Bundestag beriet mehrere Anträge zum nächsten mehrjährigen EU-Haushalt für 2028 bis 2034. Es ging um einen Wettbewerbsfähigkeitsfonds, die Agrarpolitik, das Förderprogramm LEADER für ländliche Regionen und ein soziales Europa. Die Fraktionen stritten über Schwerpunkte und über die Höhe der EU-Ausgaben.
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Der Bundestag beschloss ein Gesetz, das eine elektronische Fussfessel fuer Gewalttaeter in Hochrisikofaellen sowie verpflichtende Taeterarbeit einfuehrt. Es gab breite Zustimmung zum Ziel, aber Streit darueber, ob das Gesetz weit genug geht und ob es das Selbstbestimmungsrecht der Frauen ausreichend wahrt.
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In einer Aktuellen Stunde der Grünen ging es um die Energiepolitik der schwarz-roten Regierung nach einem Jahr. Streitpunkte waren vor allem das geplante neue Heizungsgesetz, der Ausbau erneuerbarer Energien und der Bau neuer Gaskraftwerke. Die Fraktionen lagen weit auseinander.
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Der Bundestag behandelte einen Einspruch gegen eine zuvor verhaengte Ordnungsmassnahme nach der Geschaeftsordnung. Es handelt sich um einen rein parlamentsinternen Verfahrensschritt ohne inhaltliche Sachdebatte.
Die AfD brachte einen Gesetzentwurf zur Abschaffung des Windenergieflaechenbedarfsgesetzes und einen Antrag fuer ein bundesweites Windkraft-Moratorium ein. Alle anderen Fraktionen lehnten dies scharf ab und verteidigten den Windkraft-Ausbau als wichtig fuer eine bezahlbare und unabhaengige Energieversorgung.
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Der Bundestag beriet einen Antrag von CDU/CSU und SPD zum Tag der Staedtebaufoerderung 2026, der das Foerderprogramm wuerdigt und ausbauen will. Strittig war vor allem, ob das Geld bei finanzschwachen Kommunen ankommt und ob es nicht besser direkt verteilt werden sollte.
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Die Linke brachte fünf Anträge ein, um die Rechte von Betriebsräten und die Mitbestimmung der Beschäftigten deutlich auszubauen. Während SPD und Grüne mehr Mitbestimmung unterstützten, lehnten CDU/CSU und AfD die Vorschläge als zu weitgehend ab. Es ging um die Frage, wie viel Beschäftigte im Betrieb mitentscheiden dürfen.
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Die Grünen forderten in einem Antrag, die Beiträge zur gesetzlichen Krankenversicherung sofort um rund 2 Prozentpunkte zu senken und dafür 66 Reformvorschläge einer Expertenkommission umzusetzen. Die Koalition aus CDU/CSU und SPD hält das für unrealistisch und verteidigt ihr eigenes Gesetz, das den Anstieg der Beiträge nur bremsen soll. Im Kern ging es um die Frage, wie das teure Gesundheitssystem finanziert werden kann, ohne die Versorgung zu verschlechtern.
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Der Bundestag beriet in erster Lesung ein Gesetz, das Menschen mit Behinderungen mehr Teilhabe ermöglichen soll, etwa durch barrierefreie Bundesbauten und einen Anspruch auf angemessene Vorkehrungen in der Privatwirtschaft. Opposition und teils auch die SPD kritisierten den Entwurf als zu schwach, weil die Privatwirtschaft kaum verpflichtet werde. Außerdem ging es um Anträge zu Assistenzhunden und zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention.
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Die Bundesregierung will die 2024 erhoehte Luftverkehrsteuer ab Juli 2026 wieder auf das alte Niveau senken, um den Luftverkehrsstandort Deutschland zu staerken. SPD und Union verteidigen das als Schutz von Arbeitsplaetzen und Wettbewerbsfaehigkeit. Gruene und Linke kritisieren die Senkung als klimaschaedlich und teuer, der AfD geht sie nicht weit genug.
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Die AfD wollte mit zwei Antraegen das Bundesinstitut fuer Bevoelkerungsforschung neu ausrichten und einen nationalen Aktionsplan fuer mehr Geburten auf den Weg bringen. Alle anderen Fraktionen lehnten dies scharf ab und warfen der AfD ein voelkisches, frauenfeindliches Familienbild vor. Im Streit ging es darum, ob der Staat Geburten foerdern soll oder ob bessere Rahmenbedingungen fuer alle Familien wichtiger sind.
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In einer Aktuellen Stunde zogen die Fraktionen eine erste Bilanz nach einem Jahr des neuen Bundesministeriums für Digitales und Staatsmodernisierung. CDU/CSU und SPD loben den schnellen Aufbau und erste Erfolge bei Verwaltung und Bürokratieabbau. Opposition kritisiert zu viele Ankündigungen und fehlende klare Standpunkte.
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Der Bundestag stand vor mehreren Personalwahlen, darunter die Wahl des Präsidenten des Bundesrechnungshofes und der Opferbeauftragten für die SED-Diktatur. Außerdem wurden Mitglieder verschiedener Kontroll- und Aufsichtsgremien bestimmt. Es handelt sich um ein reines Wahl- und Verfahrensthema ohne inhaltliche Aussprache.
Die Linke brachte einen Gesetzentwurf ein, der Eltern eine verlässliche Freistellung und Lohnfortzahlung sichern soll, wenn ihr Kind krank ist. SPD und Grüne sehen das Anliegen positiv, CDU/CSU und AfD lehnen es als zu teuer und einseitige Belastung der Betriebe ab.
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Der Bundestag debattierte, wie Lokaljournalismus als wichtiger Baustein der Demokratie erhalten werden kann. Mehrere Fraktionen fordern eine Digitalabgabe für große Techkonzerne, um unabhängige Medien zu fördern. Die AfD lehnt staatliche Förderung als Medienlenkung ab.
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Der Bundestag beriet über die Fortsetzung des Bundeswehr-Einsatzes KFOR im Kosovo, dem laengsten Auslandseinsatz Deutschlands. Regierung, Union, SPD und Grüne halten die rund 300 Soldaten weiter für nötig, um die Lage zu stabilisieren. AfD und Linke lehnen die Verlängerung ab.
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