Der Bundestag beriet einen Antrag der Bundesregierung, den Bundeswehreinsatz bei der EU-Mission Irini im Mittelmeer um ein Jahr zu verlängern. Die Mission überwacht das UN-Waffenembargo gegen Libyen. Streit gab es vor allem über den Nutzen der Mission und über die Seenotrettung.
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Die AfD-Fraktion verlangt mit einem Antrag einen vollständigen, öffentlichen Überblick über deutsche Zahlungen an internationale Organisationen und Nichtregierungsorganisationen. Alle anderen Fraktionen warfen der AfD vor, es gehe ihr nicht um Transparenz, sondern darum, Organisationen zu diskreditieren.
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Der Bundestag beriet einen Antrag der Bundesregierung, den Bundeswehreinsatz bei der NATO-Operation Sea Guardian im Mittelmeer um ein Jahr zu verlängern. Die Mission überwacht den Seeraum, soll Terrorismus und Waffenschmuggel bekämpfen. Strittig waren vor allem der messbare Nutzen und die Seenotrettung.
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Die AfD stellte die Tagesordnung infrage, weil ihr die geplanten 30 Minuten für die abschließende Beratung der Geschäftsordnungsreform zu kurz waren. Alle anderen Fraktionen hielten die Redezeit für ausreichend und stimmten der Tagesordnung zu.
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Der Bundestag beriet drei Anträge der Grünen für eine bessere, pünktlichere und familienfreundlichere Bahn, unter anderem mit dem Ausbau des Schienennetzes und dem Deutschlandtakt. Die Regierung aus Union und SPD lehnte die Anträge ab, weil sie eigene Wege gehen will. Kernstreit war, ob zuerst das marode Bestandsnetz saniert oder gleichzeitig neu gebaut werden soll und wie viel Geld dafür wohin fließt.
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In einer Aktuellen Stunde auf Verlangen der Linken ging es um die Krise der deutschen Industrie, vor allem in der Auto-, Stahl- und Chemiebranche, und um den drohenden Verlust vieler Arbeitsplätze. Strittig war, ob der Staat mit Förderung und Vorgaben eingreifen oder die Wirtschaft vor allem entlasten und deregulieren soll. Im Zentrum standen das Verbrenner-Aus, hohe Energiekosten und der Umstieg auf Elektromobilität.
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Der Bundestag beriet erstmals mehrere Gesetzentwürfe zur Ratifizierung von Wirtschaftspartnerschaftsabkommen mit afrikanischen Staaten sowie Investitionsschutzabkommen mit Vietnam und Singapur. Die Abkommen sollen Zölle senken und deutschen Unternehmen Märkte öffnen. Strittig waren vor allem die Folgen für ärmere Partnerländer und die Frage nach verbindlichen Sozial- und Umweltstandards.
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Der Bundestag beriet erstmals das Tariftreuegesetz der Bundesregierung. Künftig sollen größere Bundesaufträge nur noch an Firmen gehen, die tarifliche Löhne und Arbeitsbedingungen sichern. Strittig waren vor allem der hohe Schwellenwert, Ausnahmen für die Bundeswehr und die Frage nach zu viel Bürokratie.
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Die AfD hat einen Gesetzentwurf eingebracht, der Hausdurchsuchungen bei Beleidigungs- und anderen Ehrverletzungsdelikten verbieten soll. Sie begründet das mit dem Schutz der Meinungsfreiheit. Alle anderen Fraktionen lehnten den Entwurf scharf ab und warfen der AfD vor, eigene Mitglieder vor Strafverfolgung schützen zu wollen.
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Der Bundestag beriet einen Antrag von CDU/CSU und SPD zum 35. Jahrestag der Deutschen Einheit. Würdigung der friedlichen Revolution und Erinnerung an die SED-Diktatur standen im Mittelpunkt, doch über fortbestehende Unterschiede zwischen Ost und West und über den Umgang mit der AfD wurde heftig gestritten.
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Die Linke fordert in einem Antrag, den seit 2007 unveränderten Mindestbetrag des Elterngeldes zu erhöhen und an die Inflation anzupassen. Über das Ziel sind sich viele einig, doch Koalition und Opposition streiten, ob eine reine Erhöhung des Mindestbetrags der richtige Weg ist.
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Die Bundesregierung will mit 6,5 Milliarden Euro die Übertragungsnetzkosten für 2026 senken und so Strompreise für Haushalte und Wirtschaft drücken. In der ersten Beratung war der Entlastungswunsch unstrittig, der Weg dorthin jedoch heftig umstritten.
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Die Grünen wollen, dass im Grundgesetz ausdrücklich steht, dass niemand wegen seiner sexuellen Identität benachteiligt werden darf. SPD, Linke und Grüne unterstützen das Ziel, doch CDU/CSU sieht keinen rechtlichen Bedarf und die AfD lehnt das Vorhaben scharf ab. Für eine solche Verfassungsänderung fehlt bisher die nötige Zweidrittelmehrheit.
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In einer Aktuellen Stunde ging es um die geplante EU-Chatkontrolle, also das mögliche automatische Durchsuchen privater Nachrichten zum Schutz von Kindern. Fast alle Fraktionen lehnen eine anlasslose Massenüberwachung ab; die Bundesregierung will im EU-Rat dagegen stimmen. Streit gab es vor allem darüber, warum die Regierung erst spät klar Position bezog.
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Die Bundesregierung will die EU-Asylreform GEAS in deutsches Recht umsetzen, mit neuen Grenzverfahren und sogenannten Sekundärmigrationszentren. Union und SPD verteidigen den Kurs aus "Humanität und Ordnung", während Grüne und Linke vor Haft für Schutzsuchende und Kinder warnen. Die AfD hält die Reform für wirkungslos.
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Der Bundestag beriet abschließend den "Bauturbo", mit dem Kommunen Wohnungen schneller und mit weniger Bürokratie genehmigen können. Union und SPD verteidigen das Gesetz als wichtigen Schritt gegen die Wohnungsnot, während Grüne, Linke und AfD es als wirkungslos oder falsch kritisieren. Die Linke brachte zusätzlich einen eigenen Antrag für eine soziale Bauwende ein.
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Die AfD forderte in einem Antrag, die Aufnahme von Syrern zu stoppen, Schutzstatus zu widerrufen und Rückkehr nach Syrien voranzutreiben. Alle anderen Fraktionen wiesen den Antrag scharf zurück und betonten, Syrien sei nach dem Sturz Assads noch nicht sicher. Union und SPD verteidigten ihren Kurs aus "Humanität und Ordnung".
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Der Bundestag setzte zwei Kontrollgremien ein und wählte deren Mitglieder. Das eine überwacht den Einsatz technischer Überwachung in Wohnungen (Artikel 13 Grundgesetz), das andere die Geldwäschebekämpfung (Paragraf 28a Geldwäschegesetz).
Der Bundestag verabschiedete in zweiter und dritter Lesung ein Gesetz, das die Ausbildung von Pflegefachassistenten erstmals bundesweit einheitlich regelt. Damit werden 27 unterschiedliche Landesregelungen durch ein gemeinsames Berufsbild mit Ausbildungsvergütung ersetzt. Umstritten waren vor allem die Ausbildungsdauer, die Finanzierung und das schnelle Verfahren.
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Der Bundestag befasste sich mit einer Empfehlung des Geschäftsordnungsausschusses zu einem Antrag auf Genehmigung eines Vollstreckungsverfahrens. Solche Verfahren gegen Abgeordnete brauchen wegen der parlamentarischen Immunität die Zustimmung des Bundestages.