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Dienstag, 4. August 2026 · 21. Legislaturperiode

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Dienstag, 4. August 2026 · 21. Legislaturperiode

Wochenrückblick KW 13/2026

Der Bundestag in 5 Minuten — 23. März 2026 bis 29. März 2026

← KW 12/2026Aktuelle WocheKW 16/2026 →
35

Debatten

0

Namentliche Abstimmungen

3

Sitzungen

Die wichtigsten Debatten

Alle Debatten →
InnenpolitikAktuelle Stunde
25. März 2026

Aktuelle Stunde zu Gewalt gegen Frauen

In einer Aktuellen Stunde diskutierte der Bundestag, wie Gewalt gegen Frauen und Maedchen bekaempft werden kann, ausgeloest unter anderem durch einen prominenten Fall digitaler Gewalt mit KI-Deepfakes. Einig waren sich die demokratischen Fraktionen, dass mehr Schutz noetig ist; ein angekuendigtes Gesetz gegen digitale Gewalt soll bald kommen. Streit gab es vor allem ueber die geplante Speicherung von IP-Adressen und ueber die Aeusserungen der AfD, die das Thema mit Migration verknuepfte.

AfDCDU/CSUGrüneLinkeSPD
Kultur
25. März 2026

Streit um Kunstfreiheit beim Buchhandlungspreis

In einer von der Linken verlangten Aktuellen Stunde ging es um den Vorwurf, Kulturstaatsminister Wolfram Weimer schraenke die Kunst- und Meinungsfreiheit ein. Konkret hatte er drei Buchhandlungen nachtraeglich von der Liste fuer den Deutschen Buchhandlungspreis gestrichen, gestuetzt auf Hinweise des Verfassungsschutzes. Linke, Gruene und SPD warfen ihm intransparentes, autoritaeres Handeln vor, waehrend CDU/CSU und AfD die Entscheidung verteidigten, kein Steuergeld fuer mutmasslichen Extremismus auszugeben.

AfDCDU/CSUFraktionslosGrüneLinkeSPD
InnenpolitikFragestunde
25. März 2026

Fragestunde im Bundestag

In der Fragestunde konnten Abgeordnete der Bundesregierung muendliche Fragen zu aktuellen Themen stellen. Es handelt sich um einen festen, regelmaessigen Tagesordnungspunkt ohne Debatte oder Abstimmung. Inhaltliche Redebeitraege liegen fuer diesen Punkt nicht vor.

Justiz1. Lesung
25. März 2026

Neues Berufsrecht fuer Anwaelte und Notare

Der Bundestag beriet erstmals einen Gesetzentwurf der Bundesregierung, der das Berufsrecht der rechtsberatenden Berufe wie Anwaelte, Steuerberater und Notare vereinheitlichen und vereinfachen soll. Geplant sind unter anderem klarere Aufsichtsverfahren, weniger Buerokratie, eine elektronische Vorsorgevollmacht und besserer Schutz vor unserioesem Inkasso. Streit gab es vor allem darum, ob das umfangreiche Paket weit genug geht, besonders beim Schutz von Verbrauchern vor ueberhoehten Inkassokosten.

AfDCDU/CSUGrüneLinkeSPD
Innenpolitik1. Lesung
25. März 2026

AfD-Antrag zu strengerer Einbürgerung abgelehnt

Die AfD forderte, die Einbürgerung erst wieder nach acht statt nach fünf Jahren zu ermöglichen und das Staatsangehörigkeitsrecht zu verschärfen. Alle anderen Fraktionen lehnten den Antrag ab und warfen der AfD vor, Migranten auszugrenzen. Strittig war, ob die Reformen der Vorgängerregierung zurückgenommen werden sollten.

AfDCDU/CSUGrüneLinkeSPD
DigitalisierungAntrag
25. März 2026

Mehr Onlineverfahren bei Notaren und digitales Führungszeugnis

Die Bundesregierung brachte ein Gesetz ein, das notarielle Onlineverfahren bei Firmengründungen ausweitet, das Führungszeugnis digital macht und eine Frist für benachteiligte Soldatinnen und Soldaten verlängert. Die meisten Fraktionen begrüßten die Digitalisierung grundsätzlich. AfD, Grüne und Linke kritisierten, der Entwurf gehe nicht weit genug oder schaffe neue Hürden.

AfDCDU/CSUGrüneLinkeSPD
SozialesAntrag
25. März 2026

Linke fordert besseren Unterhaltsvorschuss für Alleinerziehende

Die Linke forderte mit einem Antrag, den Unterhaltsvorschuss für Kinder Alleinerziehender deutlich zu verbessern, etwa durch nur hälftige Anrechnung des Kindergelds. SPD und Grüne unterstützten das Ziel teilweise, CDU/CSU und AfD lehnten den Antrag ab. Streit gab es vor allem über Kosten, Reichweite der Leistung und die Verantwortung säumiger Elternteile.

AfDCDU/CSUGrüneLinkeSPD
Justiz1. Lesung
26. März 2026

Gesetzentwurf gegen digitale sexualisierte Gewalt

Die Grünen brachten einen Gesetzentwurf ein, der das Strafgesetzbuch erweitern soll, um bildbasierte sexualisierte Gewalt wie Deepfake-Pornos und heimliche Aufnahmen strafbar zu machen. Über das Ziel, Schutzlücken zu schließen, herrschte weitgehend Einigkeit, doch Union und SPD verwiesen auf ein eigenes, umfassenderes Gesetz der Regierung. Streit gab es vor allem über die Speicherung von IP-Adressen und über handwerkliche Mängel des Entwurfs.

AfDCDU/CSUGrüneLinkeSPD
Innenpolitik1. Lesung
26. März 2026

AfD-Gesetz gegen Boykottaufrufe stoesst auf Ablehnung

Der Bundestag beriet erstmals einen AfD-Gesetzentwurf, der politisch motivierte Boykottaufrufe von Nichtregierungsorganisationen verbieten soll. CDU/CSU und Gruene lehnten den Entwurf als Angriff auf die Meinungsfreiheit ab. Anlass waren Proteste gegen Unternehmen wegen einer vermuteten Naehe zur AfD.

AfDCDU/CSUGrüne
GesundheitAktuelle Stunde
26. März 2026

Streit um beitragsfreie Mitversicherung von Ehepartnern

In einer von der AfD beantragten Aktuellen Stunde ging es um die Idee, die beitragsfreie Mitversicherung von Ehepartnern in der gesetzlichen Krankenversicherung abzuschaffen. Im Gespräch waren rund 225 Euro pro Monat zusätzlich für betroffene Familien. AfD, Grüne und Linke kritisierten den Vorschlag scharf, während Union und SPD betonten, dass noch nichts entschieden sei und erst die Ergebnisse einer Finanzkommission abgewartet würden.

AfDCDU/CSUGrüneLinkeSPD
FinanzenAntrag
26. März 2026

AfD will Sondervermögen vor Gericht bringen

Die AfD beantragte, das Sondervermögen Infrastruktur und Klimaneutralität sowie die Bundeshaushalte 2025 und 2026 vom Bundesverfassungsgericht prüfen zu lassen. Sie wirft der Regierung vor, die schuldenfinanzierten Mittel zweckentfremdet zu haben. Koalition und SPD wiesen das zurück, die Grünen kritisierten den Umgang mit dem Geld, und allen war klar, dass die AfD allein die Klage gar nicht einreichen kann.

AfDCDU/CSUGrüneLinkeSPD
Wirtschaft2./3. Lesung
26. März 2026

Neues Gesetz gegen hohe Spritpreise beschlossen

Der Bundestag beschloss ein Kraftstoffmaßnahmenpaket von CDU/CSU und SPD, das den Wettbewerb stärken und überhöhte Spritpreise eindämmen soll. Tankstellen dürfen den Preis künftig nur noch einmal täglich erhöhen, und Mineralölkonzerne müssen Preissteigerungen begründen. Opposition von AfD und Linke kritisierte, das Paket bringe keine echte Entlastung, und forderte Steuersenkungen oder eine Übergewinnsteuer.

AfDCDU/CSUGrüneLinkeSPD
Arbeit2./3. Lesung
26. März 2026

Weniger Pflicht-Sicherheitsbeauftragte in kleinen Betrieben

Der Bundestag beriet abschließend ein Gesetz, das eine EU-Verordnung zu Gasgeräten und Schutzausrüstung umsetzt und zugleich die Pflicht zu Sicherheitsbeauftragten in kleineren Betrieben lockert. Streitpunkt war vor allem die Anhebung des Schwellenwerts beim Arbeitsschutz: Koalition und AfD sahen eine Entlastung der Wirtschaft, Grüne und Linke warnten vor schlechterem Arbeitsschutz.

AfDCDU/CSUGrüneLinkeSPD
Verkehr2./3. Lesung
26. März 2026

Digitaler Fuehrerschein und neue Parkregeln beschlossen

Der Bundestag beschloss eine Aenderung des Strassenverkehrsgesetzes mit digitalem Fuehrerschein, Grundlagen fuers autonome Fahren und digitaler Parkraumkontrolle. Auch der private Handel mit Punkten in Flensburg wird verboten. Strittig blieb vor allem, ob Parkgebuehren und Bussgelder sozial nach Einkommen gestaffelt werden sollen.

AfDCDU/CSUGrüneLinkeSPD
Verteidigung
26. März 2026

Jahresbericht des Wehrbeauftragten zur Bundeswehr

Der Bundestag beriet den Jahresbericht 2025 des Wehrbeauftragten zur Lage der Bundeswehr. Im Mittelpunkt standen der schleppende Personalaufwuchs, marode Kasernen, Bürokratie sowie steigende Zahlen bei Extremismus und sexualisierter Gewalt in der Truppe. Über die ernste Sicherheitslage und den Dank an die Soldaten herrschte Einigkeit, beim Wehrdienst und bei den nötigen Reformen gingen die Positionen auseinander.

AfDCDU/CSUGrüneLinkeSPD
Gesundheit2./3. Lesung
26. März 2026

Ueberkreuz-Lebendspende von Nieren wird moeglich

Der Bundestag hat eine Reform des Transplantationsgesetzes beschlossen, die die Ueberkreuz-Lebendnierenspende in Deutschland erlaubt. Damit koennen zwei Paare, bei denen eine direkte Spende nicht passt, sich gegenseitig eine Niere spenden. Union, SPD und Gruene stimmten zu; die Linke lehnte ab, die AfD kritisierte den Entwurf, brachte aber einen eigenen Antrag ein.

AfDCDU/CSUGrüneLinkeSPD
Innenpolitik
26. März 2026

Einspruch gegen eine Ordnungsmassnahme

Hierbei handelte es sich um einen formalen Verfahrenspunkt: einen Einspruch gegen eine Ordnungsmassnahme nach Paragraf 39 der Geschaeftsordnung des Bundestags. Es gab dazu keine inhaltliche Aussprache mit Reden.

AußenpolitikAntrag
26. März 2026

Streit um deutsche Auslandshilfe und Frauenrechte

Die AfD will mit einer Grossen Anfrage und zwei Antraegen erreichen, dass Deutschland keine LGBTIQ-Projekte und keine Organisationen mit Bezug zu Abtreibung im Ausland mehr foerdert und die Zahlungen an den UN-Bevoelkerungsfonds beendet. Alle anderen Fraktionen lehnten dies scharf ab und verteidigten die internationale Frauen- und Menschenrechtspolitik. Es war eine sehr emotionale, stark konfrontative Debatte.

AfDCDU/CSUGrüneLinkeSPD
Digitalisierung2./3. Lesung
26. März 2026

Neue Regeln fuer fairen Zugang zu Daten

Der Bundestag hat zwei Gesetze beschlossen, die EU-Regeln zur Datennutzung in Deutschland umsetzen: den Data Act und den Data Governance Act. Sie regeln, wem Daten gehoeren, wie sie geteilt werden und wer dafuer zustaendig ist. Union, SPD und teils die Gruenen stimmten zu, die AfD lehnte ab.

AfDCDU/CSUGrüneLinkeSPD
SozialesAntrag
26. März 2026

Mehr Schutz für wohnungslose Frauen gefordert

Die Linke fordert in einem Antrag besseren Schutz für wohnungslose Frauen, die besonders oft Gewalt erleben. Es geht um sichere, getrennte Notunterkünfte, mehr bezahlbaren Wohnraum und bessere Daten. Der Antrag wurde in erster Lesung beraten; CDU/CSU, SPD und Grüne teilen die Problembeschreibung, setzen aber auf eigene Wege, die AfD lehnt den Antrag ab.

AfDCDU/CSUGrüneLinkeSPD
Verkehr2./3. Lesung
26. März 2026

Verkehrsdaten besser vernetzen für Reisende

Der Bundestag beriet abschließend ein Gesetz, das Verkehrs- und Mobilitätsdaten bündeln und über einen nationalen Zugangspunkt bereitstellen soll, damit Reisende ihre Wege einfacher und sicherer planen können. CDU/CSU, SPD und Grüne stimmten zu, die Linke lehnte ab und die AfD enthielt sich.

AfDCDU/CSUGrüneLinkeSPD
Gesundheit2./3. Lesung
26. März 2026

Schnellere Anerkennung ausländischer Ärzte und Pflegekräfte

Der Bundestag beriet abschließend ein Gesetz, das die Anerkennung ausländischer Berufsabschlüsse in Heilberufen wie Ärzten, Apothekern und Hebammen beschleunigen soll. Während Koalition, Grüne und Linke das Ziel grundsätzlich teilten, lehnte die AfD das Gesetz ab und forderte mit eigenen Anträgen strengere Prüfungen zum Schutz der Patienten.

AfDCDU/CSUGrüneLinkeSPD
Umwelt
26. März 2026

Strengere Regeln fuer klimaschaedliche Kuehlmittel

Der Bundestag beriet eine Verordnung, die deutsches Recht an EU-Vorgaben zu fluorierten Treibhausgasen (F-Gasen) anpasst. Diese Gase stecken oft in Kuehl- und Klimaanlagen und sind sehr klimaschaedlich. Geregelt werden vor allem Sachkundenachweise, Kontrollen und der dichte Umgang mit den Anlagen.

AfDCDU/CSUGrüneLinke
BildungAntrag
26. März 2026

Streit über Gewalt und Mobbing an Schulen

Die AfD forderte mit zwei Anträgen, Gewalt an Schulen systematisch zu erfassen und Kinder vor religiösem Zwang und Mobbing zu schützen. Alle anderen Fraktionen lehnten die Anträge ab und warfen der AfD vor, ein ernstes Thema zu instrumentalisieren und vor allem Migration zum Sündenbock zu machen. Strittig war, ob steigende Gewalt vor allem mit Zuwanderung oder mit vielen anderen Ursachen zusammenhängt.

AfDCDU/CSUGrüneLinkeSPD
SozialesAntrag
26. März 2026

AfD-Antrag gegen Sozialleistungsbetrug abgelehnt

Der Bundestag beriet einen Antrag der AfD, der organisierten Sozialleistungsbetrug staerker bekaempfen und Kommunen entlasten soll. Andere Fraktionen warfen der AfD vor, ein reales Problem fuer eine spaltende Stimmungsmache zu nutzen. Der Antrag wurde abgelehnt.

AfDCDU/CSUGrüneLinkeSPD
Umwelt1. Lesung
26. März 2026

Schnellere Genehmigungen fuer Industrieanlagen geplant

Der Bundestag beriet erstmals ein Gesetz, das eine EU-Richtlinie zu Industrieemissionen in deutsches Recht umsetzt. Es soll Schadstoffe aus rund 10.000 Anlagen wie Stahl- und Zementwerken begrenzen und gleichzeitig Genehmigungsverfahren beschleunigen. Strittig ist, ob die Umsetzung zu frueh kommt und ob sie Umweltschutz oder Wirtschaft staerker belastet.

AfDCDU/CSULinkeSPD
InnenpolitikAntrag
26. März 2026

Grüne fordern Förderung muslimischen Lebens

Die Grünen brachten einen Antrag ein, der gleichberechtigte Teilhabe von Musliminnen und Muslimen in Deutschland stärken soll, etwa bei Religionsunterricht, Militärseelsorge und im öffentlichen Dienst. Die Debatte verlief sehr kontrovers: SPD und Linke unterstützten das Anliegen, CDU/CSU und AfD lehnten den Antrag ab, wobei die AfD-Rede von anderen Fraktionen als rassistisch kritisiert wurde.

AfDCDU/CSUGrüneLinkeSPD
ArbeitAntrag
26. März 2026

Sammelpunkt Anträge zu Steuerberatung und Landwirtschaft

In diesem Sammel-Tagesordnungspunkt wurden mehrere Anträge verschiedener Fraktionen ohne Aussprache behandelt. Die Themen reichten vom Berufsrecht der Steuerberater über gute Arbeit im Leistungssport und Fragen der Landwirtschaft bis zur Stärkung der psychotherapeutischen Versorgung.

Finanzen2./3. Lesung
26. März 2026

Steuerabkommen, Zeitplan 2027 und Petitionen

In diesem Tagesordnungspunkt wurden mehrere formale Vorgänge ohne Aussprache behandelt. Dazu gehörten ein Gesetz zur Änderung eines internationalen Steuerabkommens gegen Gewinnverlagerung, der Zeitplan des Bundestages für 2027, ein Verfahren vor dem Bundesverfassungsgericht sowie zahlreiche Sammelübersichten zu Petitionen.

UmweltAntrag
27. März 2026

Streit über Klimaschutzprogramm und soziale Entlastung

Die Grünen forderten in zwei Antraegen ein wirksameres und sozial gerechteres Klimaschutzprogramm. Die Bundesregierung verteidigte ihr beschlossenes Programm, das die Treibhausgase bis 2030 um 65 Prozent senken soll, waehrend die AfD den menschengemachten Klimawandel grundsaetzlich bestreitet. Streitpunkte waren vor allem die Wirksamkeit der Massnahmen, Windkraft gegen Kernenergie und die soziale Gerechtigkeit.

AfDCDU/CSUGrüneLinkeSPD
InnenpolitikAktuelle Stunde
27. März 2026

Streit um Förderung für Demokratieprojekte

In einer Aktuellen Stunde stritt der Bundestag über die geplante Neuausrichtung des Bundesprogramms "Demokratie leben!". Die Regierung will Förderlinien umbauen und neue Schwerpunkte setzen; Kritiker sehen darin einen Kahlschlag bei zivilgesellschaftlichen Projekten gegen Rechtsextremismus und Antisemitismus. Im Zentrum stand die Frage, ob es sich um eine sinnvolle Reform oder um Kürzungen bei kritischen Initiativen handelt.

AfDCDU/CSUGrüneLinkeSPD
Finanzen2./3. Lesung
27. März 2026

Bundestag beschliesst Reform der privaten Altersvorsorge

Der Bundestag beschloss das Altersvorsorgereformgesetz, das die teure Riester-Rente durch ein einfacheres, renditeorientiertes Altersvorsorgedepot mit einem oeffentlich verwalteten Standardprodukt ersetzt. Die Koalition aus CDU/CSU und SPD verteidigte die Reform als historischen Schritt. Linke und Gruene kritisierten unterschiedliche Punkte; die AfD enthielt sich.

AfDCDU/CSUGrüneLinkeSPD
WirtschaftAntrag
27. März 2026

Streit um Zukunft der Autoindustrie und E-Auto-Foerderung

Linke und Gruene forderten in Antraegen, die Transformation der Autoindustrie sozial und oekologisch zu gestalten und die E-Auto-Foerderung gezielter auszurichten. Im Streit ging es um Arbeitsplaetze, das Verbrenner-Aus und die Frage, wie viel der Staat steuern soll. Koalition und AfD lehnten die Antraege ab.

AfDCDU/CSUGrüneLinkeSPD
Soziales
27. März 2026

Debatte über Armut und Reichtum in Deutschland

Der Bundestag beriet den Siebten Armuts- und Reichtumsbericht der Bundesregierung. Der Bericht zeigt steigende Armutsrisiken bei gleichzeitig wachsendem Reichtum an der Spitze. Strittig war, ob Arbeit und eine starke Wirtschaft oder hoehere Steuern fuer Superreiche und mehr Umverteilung der richtige Weg sind.

AfDCDU/CSUGrüneLinkeSPD
WirtschaftAntrag
27. März 2026

Streit um Mehrwertsteuer und Bürokratie in der Gastronomie

Der Bundestag beriet einen Antrag der AfD, die Umsatzsteuer in der Gastronomie auf Getränke von 19 auf 7 Prozent zu senken und Dokumentationspflichten wie die Allergenkennzeichnung abzubauen. Alle anderen Fraktionen lehnten den Antrag ab. Streit gab es vor allem darüber, ob niedrigere Steuern und weniger Vorschriften oder bessere Löhne und Verbraucherschutz der Branche helfen.

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