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Dienstag, 4. August 2026 · 21. Legislaturperiode

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Dienstag, 4. August 2026 · 21. Legislaturperiode

Wochenrückblick KW 3/2026

Der Bundestag in 5 Minuten — 12. Januar 2026 bis 18. Januar 2026

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37

Debatten

0

Namentliche Abstimmungen

3

Sitzungen

Die wichtigsten Debatten

Alle Debatten →
Innenpolitik
14. Jan. 2026

Regierungsbefragung: Migration, Linksextremismus und Entwicklungspolitik

In der Befragung der Bundesregierung standen Innenminister Dobrindt (CDU/CSU) und Entwicklungsministerin Alabali Radovan (SPD) Rede und Antwort. Themen waren vor allem die Migrationspolitik mit Abschiebungen nach Syrien und Afghanistan, der Kampf gegen Linksextremismus nach einem Anschlag in Berlin sowie die Reform der Entwicklungszusammenarbeit. Es war eine Fragerunde ohne Abstimmung; Koalition und Opposition vertraten unterschiedliche Positionen.

AfDCDU/CSUGrüneLinkeSPD
InnenpolitikAktuelle Stunde
14. Jan. 2026

Aktuelle Stunde zum Stromausfall in Berlin nach Anschlag

Auf Verlangen der AfD debattierte der Bundestag über den mutmaßlich linksextremistischen Anschlag auf die Berliner Stromversorgung, der tagelang zehntausende Haushalte ohne Strom ließ. AfD und Grüne warfen der Regierung und dem Berliner Senat Versagen beim Krisenmanagement vor, Union und SPD verteidigten das Vorgehen und dankten den Einsatzkräften. Es war eine Aussprache ohne Abstimmung.

AfDCDU/CSUGrüneLinkeSPD
DebatteFragestunde
14. Jan. 2026

Fragestunde

Zusammenfassung wird noch geprüft.

Umwelt1. Lesung
14. Jan. 2026

Wolf soll ins Jagdrecht: Gesetzentwurf zum Schutz von Weidetieren

Der Bundestag beriet in erster Lesung einen Gesetzentwurf der Bundesregierung, der den Wolf ins Bundesjagdgesetz aufnimmt, damit Wölfe leichter und rechtssicher entnommen werden können. CDU/CSU, SPD und AfD unterstützen den Entwurf zum Schutz der Weidetierhaltung. Grüne und Linke lehnen ihn ab und setzen stattdessen auf besseren Herdenschutz.

AfDCDU/CSUGrüneLinkeSPD
UmweltAntrag
14. Jan. 2026

Grünen-Anträge zu zukunftsfähiger Landwirtschaft und Bodenschutz

Der Bundestag beriet zwei Anträge der Grünen: einen zur zukunftsfähigen Landwirtschaft und Ernährung, einen zur Weiterentwicklung des Bodenschutzes zu einem Bundesbodengesundheitsgesetz. Die Linke unterstützte die Anträge, CDU/CSU, SPD und AfD lehnten sie ganz oder teilweise als zu bürokratisch ab. Es wurde nur debattiert, nicht abschließend abgestimmt.

AfDCDU/CSUGrüneLinkeSPD
SozialesAntrag
14. Jan. 2026

AfD-Antrag: Besserer Mutterschutz für selbstständige Frauen

Der Bundestag beriet einen Antrag der AfD, der den Mutterschutz und die Absicherung für selbstständige Schwangere und Mütter verbessern soll, etwa durch Tagegeld, Betriebshelfer und ein längeres Elterngeld. Alle anderen Fraktionen teilen das Ziel eines besseren Schutzes, lehnen den AfD-Antrag aber als populistisch, teuer und unausgereift ab. Abgestimmt wurde noch nicht.

AfDCDU/CSUGrüneLinkeSPD
DebatteAntrag
15. Jan. 2026

Beschlussempfehlung und des Berichts des Ausschusses für Forschung, Technologie, Raumfahrt und Technikfolgenabschätzung (18. Ausschuss) zu dem Antrag der Abgeordneten Dr. Andrea Lübcke, Ayse Asar, Claudia Müller, weiterer Abgeordneter und der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Schlüsselressource Forschungsdaten – Forschungsdatengesetz jetzt vorlegen

Zusammenfassung wird noch geprüft.

WirtschaftAktuelle Stunde
15. Jan. 2026

Aktuelle Stunde: Zukunft von Landwirtschaft und Weinbau

In einer Aktuellen Stunde auf Wunsch von CDU/CSU und SPD diskutierte der Bundestag zum Auftakt der Grünen Woche über die Zukunft von Landwirtschaft und Weinbau. Die Koalition lobte eigene Schritte wie Agrardiesel und Bürokratieabbau, während AfD, Grüne und Linke der Regierung Versagen vorwarfen. Eine Aktuelle Stunde ist nur eine Aussprache, es gab keine Abstimmung.

AfDCDU/CSUGrüneLinkeSPD
WirtschaftAntrag
15. Jan. 2026

Grünen-Anträge: Mittelstand stärken und Wärmepumpen-Offensive

Der Bundestag beriet zwei Anträge der Grünen: einen zur Stärkung des Mittelstands und einen für eine Wärmepumpen-Offensive zum Erhalt der Heizungsindustrie. CDU/CSU und AfD lehnten die Anträge ab und warfen den Grünen vor, als frühere Regierungspartei selbst dem Mittelstand geschadet zu haben. SPD und Linke teilten Teile der Ziele, kritisierten aber Lücken. Es gab keine Abstimmung.

AfDCDU/CSUGrüneLinkeSPD
Innenpolitik
15. Jan. 2026

Bericht der Regierung zum Abbau von Bürokratie

Der Bundestag beriet einen Bericht der Bundesregierung über Maßnahmen zum Bürokratieabbau. Es gab keine Abstimmung. Die Koalition aus CDU/CSU und SPD lobte die Fortschritte, während AfD, Grüne und Linke den Bericht aus unterschiedlichen Gründen kritisierten.

AfDCDU/CSUGrüneLinkeSPD
InnenpolitikAntrag
15. Jan. 2026

AfD-Antrag zu Antifa-Verboten und Linksextremismus

Der Bundestag beriet einen Antrag der AfD, der Verbote der Antifa und ein härteres Vorgehen gegen Linksextremismus forderte. Alle anderen Fraktionen lehnten den Antrag ab und warfen der AfD vor, selbst rechtsextrem zu sein. Anlass war auch ein Anschlag auf das Berliner Stromnetz.

AfDCDU/CSUGrüneLinkeSPD
DebatteWahl
15. Jan. 2026

Wahlvorschläge der Fraktionen der CDU/CSU, AfD und SPD sowie der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Wahl der Mitglieder des Verwaltungsrates bei der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht

Zusammenfassung wird noch geprüft.

Verteidigung2./3. Lesung
15. Jan. 2026

Gesetz für schnellere Beschaffung bei der Bundeswehr

Der Bundestag beriet ein Gesetz, das den Einkauf von Ausrüstung für die Bundeswehr beschleunigen soll. CDU/CSU, SPD und AfD unterstützten das Gesetz. Die Grünen forderten Verbesserungen, die Linke lehnte es ab.

AfDCDU/CSUGrüneLinkeSPD
SozialesAntrag
15. Jan. 2026

Linke-Antrag für besseren Schutz von Mietern

Die Linke forderte mit einem Antrag eine schnelle Reform des Mietrechts zum besseren Schutz von Mieterinnen und Mietern. Die SPD teilte viele Ziele, lehnte aber den Ton ab; CDU/CSU und AfD lehnten den Antrag ab. Die Grünen hielten ihn für unpraktikabel.

AfDCDU/CSUGrüneLinkeSPD
Debatte
15. Jan. 2026

Einspruch gegen eine Ordnungsmaßnahme gemäß § 39 der Geschäftsordnung

Zusammenfassung wird noch geprüft.

Umwelt2./3. Lesung
15. Jan. 2026

Start der Tierhaltungskennzeichnung wird verschoben

Der Bundestag beriet ein Gesetz von CDU/CSU und SPD, das den Start der verpflichtenden Tierhaltungskennzeichnung von März 2026 auf Januar 2027 verschiebt. Die Koalition begründete dies mit nötiger Zeit für eine Reform. Die AfD will das Gesetz ganz abschaffen, Grüne und Linke kritisierten die Verschiebung.

AfDCDU/CSUGrüneLinkeSPD
WirtschaftAntrag
15. Jan. 2026

AfD-Anträge zu weniger Bürokratie und Regeln für Bauern abgelehnt

Die AfD legte vier Anträge vor, um die Landwirtschaft zu entlasten: weniger Bürokratie, lockerere Düngeregeln, einfachere Zulassung von Pflanzenschutzmitteln und eine stärkere Marktstellung der Bauern. Union, SPD, Grüne und Linke lehnten die Anträge ab und warfen der AfD Schaufensterpolitik vor. Die Regierungsparteien verwiesen darauf, dass viele Punkte bereits umgesetzt würden.

AfDCDU/CSUGrüneLinkeSPD
Außenpolitik2./3. Lesung
15. Jan. 2026

Härtere Strafen bei Verstößen gegen EU-Sanktionen beschlossen

Der Bundestag beriet abschließend ein Gesetz, das EU-Vorgaben umsetzt und Verstöße gegen Sanktionen (vor allem gegen Russland) europaweit einheitlich unter Strafe stellt. Union, SPD, Grüne und Linke unterstützten die Harmonisierung im Grundsatz. Die AfD lehnte das Gesetz ab, weil sie die Russland-Sanktionen für schädlich für die deutsche Wirtschaft hält.

AfDCDU/CSUGrüneLinkeSPD
InnenpolitikAntrag
15. Jan. 2026

AfD-Antrag zu Katastrophenschutz nach Berliner Stromausfall abgelehnt

Nach einem mutmaßlich linksextremistischen Anschlag auf das Berliner Stromnetz forderte die AfD mehr Geld und zentrale Strukturen für den Katastrophenschutz. Union, SPD und Grüne lehnten den Antrag als überflüssig ab, weil vieles bereits umgesetzt werde (KRITIS-Dachgesetz, mehr Geld). Die Linke kritisierte ebenfalls Versäumnisse beim Schutz kritischer Infrastruktur.

AfDCDU/CSUGrüneLinkeSPD
InnenpolitikWahl
15. Jan. 2026

Bundestag weist Einsprüche gegen Bundestagswahl 2025 zurück

Der Bundestag befasste sich mit 30 Einsprüchen gegen die Gültigkeit der Wahl 2025. Alle Fraktionen folgten der Empfehlung des Wahlprüfungsausschusses, die Einsprüche zurückzuweisen, weil keine Wahlfehler vorlagen. Union und AfD nutzten die Debatte für Kritik am Wahlrecht, bei dem 23 Wahlkreissieger kein Mandat erhielten.

AfDCDU/CSUGrüneLinkeSPD
KulturAntrag
15. Jan. 2026

Streit um Förderung des Filmstandorts Deutschland

Grüne und Linke forderten mit zwei Anträgen eine gesetzliche Investitionsverpflichtung für Streamingdienste und steuerliche Anreize, um die kriselnde Filmbranche zu retten. Union und Regierung setzen dagegen auf freiwillige Vereinbarungen mit den Streamern. Die AfD lehnte beide Anträge ab und kritisierte vor allem Diversitäts- und Gendervorgaben in der Filmförderung.

AfDCDU/CSUGrüneLinkeSPD
Innenpolitik2./3. Lesung
15. Jan. 2026

Gesetz zum EU-weiten Informationsaustausch der Polizei

Der Bundestag beriet ein Gesetz, das eine EU-Richtlinie zum Informationsaustausch zwischen den Strafverfolgungsbehörden umsetzt. Künftig sollen Polizei, Zoll und das Bundeskriminalamt schneller und nach gemeinsamen Standards Daten mit EU-Partnern teilen. CDU/CSU, SPD und Grüne unterstützten den Entwurf, AfD und Linke lehnten ihn ab.

AfDCDU/CSUGrüneLinkeSPD
DigitalisierungAntrag
15. Jan. 2026

AfD will EU-Regeln für politische Werbung im Netz abschaffen

Der Bundestag beriet einen AfD-Antrag, der die EU-Verordnung über Transparenz und Targeting politischer Werbung (TTPA) aufheben will. Die AfD sieht darin einen Angriff auf Opposition und Meinungsfreiheit, alle anderen Fraktionen lehnten den Antrag ab und verteidigten die Transparenzregeln. CDU/CSU, SPD, Grüne und Linke hielten die Regeln für nötig, kritisierten aber teils die bürokratische Umsetzung.

AfDCDU/CSUGrüneLinkeSPD
Finanzen1. Lesung
15. Jan. 2026

Fondsrisikobegrenzungsgesetz: neue Regeln für Investmentfonds

Der Bundestag beriet erstmals das Fondsrisikobegrenzungsgesetz, das eine EU-Richtlinie umsetzt und Risiken bei Investmentfonds, vor allem bei kreditvergebenden Fonds, begrenzen soll. SPD, CDU/CSU und Grüne unterstützten den Entwurf, die Grünen mit Nachfragen zum Anlegerschutz. AfD und Linke kritisierten ihn aus gegensätzlichen Gründen.

AfDCDU/CSUGrüneLinkeSPD
Umwelt1. Lesung
15. Jan. 2026

Hochseeschutzgesetz: UN-Abkommen zum Schutz der Meere

Der Bundestag beriet erstmals zwei Gesetze zur Ratifizierung des UN-Hochseeschutzabkommens, das Schutzgebiete auf hoher See ermöglicht. SPD und CDU/CSU brachten die Entwürfe ein und unterstützten sie, die Linke begrüßte das Abkommen mit Kritik an der Umsetzung. Die Grünen unterstützten den Meeresschutz, kritisierten aber ein gleichzeitig beratenes Gasbohr-Abkommen; die AfD lehnte die Gesetze ab.

AfDCDU/CSUGrüneLinkeSPD
Umwelt1. Lesung
15. Jan. 2026

Chemikaliengesetz: schärfere Regeln gegen klimaschädliche F-Gase

Der Bundestag beriet erstmals eine Änderung des Chemikaliengesetzes, die EU-Vorgaben zu klimaschädlichen F-Gasen umsetzt und den illegalen Handel damit eindämmen soll. SPD und CDU/CSU brachten den Entwurf ein und unterstützten ihn, Grüne und Linke begrüßten das Ziel, forderten aber härtere Regeln. Die AfD lehnte das Gesetz als bürokratisch und wirtschaftsschädlich ab.

AfDCDU/CSUGrüneLinkeSPD
GesundheitAntrag
15. Jan. 2026

Soll das Gesundheitswesen auf den Verteidigungsfall vorbereitet werden?

Die Linke forderte mit einem Antrag, das zivile Gesundheitswesen nicht auf militärische Aufgaben auszurichten und Beschäftigten ein Verweigerungsrecht einzuräumen. Alle anderen Fraktionen (CDU/CSU, SPD, Grüne, AfD) lehnten den Antrag ab. Über den Antrag wurde in dieser Debatte nicht namentlich abgestimmt.

AfDCDU/CSUGrüneLinkeSPD
Debatte1. Lesung
15. Jan. 2026

31 a) Erste Beratung des von der Bundesregierung eingebrachten Entwurfs eines Gesetzes zur Durchführung einer Verordnung der Europäischen Union zum Datenaustausch bei Kurzzeitvermietungen sowie zur Durchsetzung von Diskriminierungsverboten der Europäischen Union b) Erste Beratung des von der Bundesregierung eingebrachten Entwurfs eines Ersten Gesetzes zur Änderung des Eurojust-Gesetzes 22 Beratung des Antrags der Abgeordneten Clara Bünger, Bodo Ramelow, Anne-Mieke Bremer, weiterer Abgeordneter und der Fraktion Die Linke Humanitäres Bleiberecht für jesidische Geflüchtete vor dem Hintergrund des Genozids Bundeskaderathletinnen und -athleten finanziell und sozial absichern sowie anschließende Berufsperspektiven ermöglichen

Zusammenfassung wird noch geprüft.

Soziales1. Lesung
15. Jan. 2026

Neue Grundsicherung: Bürgergeld wird zu strengerem System umgebaut

Die Regierung aus CDU/CSU und SPD stellte einen Gesetzentwurf vor, der das Bürgergeld durch eine neue Grundsicherung mit mehr Pflichten und schärferen Sanktionen ersetzt. CDU/CSU und SPD unterstützen den Entwurf, Grüne und Linke lehnen ihn als unsozial ab, die AfD geht er nicht weit genug. Es war eine erste Beratung, eine Abstimmung gab es noch nicht.

AfDCDU/CSUGrüneLinkeSPD
AußenpolitikAntrag
16. Jan. 2026

Solidarität mit den Protesten im Iran und Umgang mit dem Regime

Die Linke brachte einen Antrag ein, der mehr Solidarität mit den Protesten im Iran, einen Abschiebestopp und mehr humanitäre Hilfe fordert. Alle Fraktionen verurteilten die Gewalt des iranischen Regimes scharf und forderten, die Revolutionsgarden als Terrororganisation zu listen. Es war eine Aussprache ohne Abstimmung.

AfDCDU/CSUGrüneLinkeSPD
AußenpolitikAktuelle Stunde
16. Jan. 2026

Aktuelle Stunde: Deutschlands Rolle beim Schutz der Weltordnung

In einer Aktuellen Stunde auf Wunsch der Grünen ging es um Deutschlands Rolle beim Schutz der regelbasierten internationalen Ordnung in Zeiten von Russlands Krieg, US-Alleingängen und Streit um Grönland und Venezuela. Es war eine Debatte ohne Abstimmung. Grüne, SPD, CDU/CSU und Linke verteidigten das Völkerrecht, während die AfD eine an nationalen Interessen orientierte Machtpolitik forderte.

AfDCDU/CSUGrüneLinkeSPD
Digitalisierung1. Lesung
16. Jan. 2026

Neue Regeln für faire Datennutzung: Data Act und Daten-Governance

Die Regierung brachte zwei Gesetze ein, die EU-Regeln zur Datennutzung (Data Act und Daten-Governance-Gesetz) in deutsches Recht umsetzen. CDU/CSU und SPD unterstützen die Vorlagen, Grüne und Linke tragen das Ziel mit, fordern aber mehr Personal für die Aufsicht. Die AfD lehnt die Gesetze als EU-Bürokratie ab. Es war eine erste Beratung ohne Abstimmung.

AfDCDU/CSUFraktionslosGrüneLinkeSPD
UmweltAntrag
16. Jan. 2026

AfD-Anträge gegen den Ausbau von Wind- und Solarenergie

Die AfD legte fünf Anträge vor, um den Ausbau von Wind- und Solaranlagen zu stoppen und Sonderrechte für sie zu streichen. Sie begründete das mit Schutz von Natur, Tieren und Landschaft. Alle anderen Fraktionen (CDU/CSU, SPD, Grüne, Linke) lehnten die Anträge ab.

AfDCDU/CSUGrüneLinkeSPD
Verkehr1. Lesung
16. Jan. 2026

Reform des Straßenverkehrsrechts: digitaler Führerschein und Parken

Die Bundesregierung stellte einen Gesetzentwurf zur Modernisierung des Straßenverkehrsrechts vor: digitaler Führerschein, digitale Parkkontrolle per Scan-Auto und ein Verbot des Punktehandels. Dazu kam ein Grünen-Antrag für sozial gestaffelte Parkgebühren. Es war eine erste Beratung ohne Abstimmung; CDU/CSU und SPD unterstützen den Entwurf, die AfD lehnt ihn ab.

AfDCDU/CSUGrüneLinkeSPD
Bildung
16. Jan. 2026

Bericht zur internationalen Zusammenarbeit in Wissenschaft und Forschung

Der Bundestag beriet einen Regierungsbericht über die internationale Zusammenarbeit in Bildung, Wissenschaft und Forschung der Jahre 2023/24. CDU/CSU und SPD halten internationale Forschungskooperation für wichtig und verteidigen die Wissenschaftsfreiheit. Die AfD kritisierte den Bericht als inhaltsleer; Grüne und Linke bemängelten Kürzungen und schlechte Bedingungen. Eine Abstimmung gab es nicht.

AfDCDU/CSUGrüneLinkeSPD
SozialesAntrag
16. Jan. 2026

Anträge gegen verwahrloste Schrottimmobilien und Leerstand

Grüne und Linke forderten in zwei Anträgen schärfere Instrumente gegen verwahrloste, leerstehende Schrottimmobilien, etwa stärkere Vorkaufsrechte für Kommunen und mehr Geld. CDU/CSU und SPD teilen das Anliegen, lehnten die Anträge aber ab und verweisen auf die geplante Reform des Baugesetzbuchs. Die AfD lehnte beide Anträge ebenfalls ab. Eine Abstimmung gab es nicht.

AfDCDU/CSUGrüneLinkeSPD
Wirtschaft
16. Jan. 2026

Streit um das Lieferkettengesetz: abschwächen, abschaffen oder stärken

Die Bundesregierung will das Lieferkettengesetz vereinfachen: Berichtspflichten fallen weg, Sorgfaltspflichten bleiben, Strafen nur noch bei schweren Verstößen. Die AfD will das Gesetz ganz abschaffen, die Linke es behalten und verschärfen. CDU/CSU und SPD verteidigen den Mittelweg; die Grünen kritisieren die Abschwächung. Eine Abstimmung gab es nicht.

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